19. April 2021

Falschparken unterbinden

CDU stellt erneuten Antrag für Maßnahmen gegen Falschparken im Flurscheideweg

Unter anderem auch bedingt durch das nahe liegende Gewerbegebiet herrscht im Flurscheideweg in Sossenheim großer Parkdruck. Vermehrt parken Autofahrer dort ihre Fahrzeuge im Halteverbot oder auf dem Bürgersteig und behindern und gefährden damit andere Verkehrsteilnehmer. Die CDU hat deshalb ein weiteres Mal einen Antrag an den Magistrat eingereicht, um gegen das Falschparken vorzugehen.

Das ist eine Situation, die beispielhaft für viele Stellen in allen Stadtteilen im Frankfurter Westen steht. Der Ortsbeirat 6 hatte deshalb in seiner Anregung an den Magistrat vom 27. Oktober darum gebeten, dass geeignete Maßnahmen ergriffen werden sollen, um das Parken auf dem Bürgersteig im Flurscheideweg zu unterbinden. In seiner Stellungnahme vom 22. Februar lehnt der Magistrat dies jedoch ab und verweist stattdessen die Fußgänger, die schwächsten Verkehrsteilnehmer, auf den Gehweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite, der an manchen Stellen nicht einmal existiert. Dies kommt einerseits einer Kapitulation gleich und zeugt anderseits vom Fehlen jeglicher Ortskenntnis. Nach Meinung der CDU, scheint der Magistrat das Falschparken schlichtweg zu tolerieren.
In einem erneuten Antrag der Christdemokraten wird der Magistrat nochmals gebeten, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die das Parken auf dem Bürgersteig unterbinden. Alternativen zu Stahlabweisern könnten Bordsteinaufsätze oder einfach regelmäßige Kontrollen sein. Außerdem soll der Magistrat erläutern, inwiefern sich für eine Stellungnahme die Situation vor Ort angeschaut werde. „Wie kann es sein, dass hier auf einen Gehweg verwiesen wird, der gar nicht existiert“, fragen sich die stellvertretende Vorsitzende der CDU Sossenheim, Susanne Serke, und der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Wagner. red

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