24. Februar 2020

Fische können bald wieder wandern

Sossenheimer Sozialdemokraten begrüßen naturnahen Umbau des Sossenheimer Wehres

„Die SPD Sossenheim begrüßt den naturnahen Umbau des Sossenheimer Wehres. Nachdem der Genehmigungsbescheid durch den RP Darmstadt rechtskräftig wurde, hoffen wir, dass der Umbau jetzt schnellstmöglich erfolgt“, erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der SPD Sossenheim.

Das Sossenheimer Wehr ist zurzeit der SPD zufolge, durch den Umbau des Höchster Wehres, von der Nidda Mündung aus gesehen die erste Barriere für Fische, die flussaufwärts wandern. Durch den naturnahen Umbau des Sossenheimer Wehrs werde die Durchgängigkeit des Flusses in diesem Abschnitt wiederhergestellt, dies sei ökologisch ein großer Fortschritt. Nach dem Umbau können die Fische bis zum Hausener Wehr aufsteigen.
Das Sossenheimer Wehr mit seinen beweglichen Stauklappen wird nach Angaben von Roger Podstatny so zurückgebaut, dass nur die vorhandene Brücke über die Nidda bestehen bleibt. „Das Klappenwehr wird ersetzt durch ein festes Streichwehr, das etwas unterhalb der Autobahn errichtet wird und dessen Krone eine leicht gerundete Form erhält. In den Wehrrücken integriert wird eine Fischaufstiegsanlage“, erklärt der Vorsitzende der Sossenheimer SPD.
Das Wehr lenke einen Teil des Nidda-Wassers in den Grill’schen Altarm, der eine offene Verbindung zur Nidda erhält. Auch das untere Ende des Altarms werde mit der Nidda verbunden, sodass das in den Altarm strömende Wasser wieder ablaufen kann. Hier werde eine raue Sohlrampe errichtet. Parallel zu der Rampe werde eine weitere Fischaufstiegsanlage errichtet, die den Fischen den Aufstieg über den Grill’schen Altarm in das Oberwasser des Wehres ermöglicht. So werde der Grill’sche Altarm wieder zu einem Fließgewässer.
Ebenso soll der Uferweg der Nidda gemäß der Sozialdemokraten neu gestaltet werden, eine Brücke führt jeweils über den nun offenen oberwasserseitigen Einlauf und über den unterwasserseitigen Auslauf des Altarms. red

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