12. August 2019

100 Millionen Euro für Stadtteilentwicklung

OB und Stadtrat stellten Schwerpunkte auch für Sossenheim vor

Oberbürgermeister Peter Feldmann (links) und Planungsdezernent Mike Josef erklärten wofür die Fördermittel von Bund und Land unter anderem in den Stadtteilen Sossenheim und Höchst eingesetzt werden. Foto: Rüffer

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef haben betont, dass die Stadtteilentwicklung in Frankfurt künftig weiter ausgebaut wird. Das Ziel besteht darin, in den Quartieren bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und die Lebensqualität in den Stadtteilen zu verbessern. Dafür werden fast 100 Millionen Euro in die Stadtteile Höchst, Sossenheim, Griesheim, Nied und Bonames investiert.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagte: „Seit meinem Amtsantritt sind für mich unsere Stadtteile von zentraler Bedeutung. Gemeinsam gilt es, die Lebensqualität in den Stadtteilen zu verbessern, denn in ihnen schlägt das Herz Frankfurts.“ Ihm ist wichtig, dass die Bürger mitentscheiden, wofür das Geld investiert wird. „In Höchst, Griesheim, Nied, Sossenheim und Bonames arbeiten zahlreiche Frankfurter ehrenamtlich für ihr Quartier. Das ist vorbildlich und zeigt, wie unser Frankfurt durch Bürgerengagement gestaltet und gesichert wird“, erklärte das Frankfurter Stadtoberhaupt.
Stadtrat Mike Josef hat sich eine sozial- und klimagerechte Stadtentwicklung zum Ziel gesetzt. „Besonders wichtig ist mir der Erhalt von bezahlbarem Wohnraum und der Schutz der Mieter vor Verdrängung. Stadtteile aufzuwerten und gleichzeitig Verdrängung zu verhindern ist ein stadtentwicklungspolitischer Spagat, den wir mit Hilfe der Stadterneuerungsprogramme hinbekommen“, erklärte der Planungsdezernent. Im Fokus stehe für ihn die Lebensqualität in den Quartieren, deshalb will er das Wohnumfeld und die Qualität des öffentlichen Raums durch neugestaltete Platz- und Grünflächen verbessern. Dafür würden die Fördermittel in den Stadtteilen konsequent eingesetzt, die die Stadt bei Bund und Land eingeworben habe.
Wichtige Fördergrundlagen wurden im Prozess zur Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts gewonnen, da hier erstmals ein konsequent dezernatsübergreifender Ansatz verfolgt wurde. Ergänzend hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren vermehrt in bundespolitische Debatten eingebracht, so zum Beispiel durch die Ausrichtung des Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik im Jahr 2018. Diese Arbeit hat sich ausgezahlt. Erstmals stehen der Stadt Frankfurt für Maßnahmen der Stadtteilentwicklung fast 100 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.
In den kommenden Wochen finden in den Stadtteilen Veranstaltungen statt, zu denen die Bürger eingeladen sind: Am Donnerstag, 15. August, wird eine Mitmachaktion zum Spielplatz Carl-Sonnenschein-Siedlung in Sossenheim veranstaltet. In Höchst findet am Samstag, 24. August, eine Stadtteilwerkstatt statt.
Weitere Informationen zu den Stadtteilprojekten gibt es unter www.stadtplanungsamt-frankfurt.de im Internet. red

Ein Gedanke zu „100 Millionen Euro für Stadtteilentwicklung

  1. Wäre schon viel gewonnen, würde man die Millionen in die Aufstockung der Stadtpolizei/Landespolizei stecken, damit Müllberge, Falschparker, Raser, Drogenkonsum und Handel usw. bekämpft werden können. Dann wäre sowohl der Ruf, als auch das Leben in Sossenheim etwas angenehmer.

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