„Nicht schon wieder!“, stöhnten Fahrgäste der Buslinie 55 am vergangenen Sonntag. An der Haltestelle Westerwaldstraße, Richtung Rödelheim, bot sich der leider zurzeit immer häufiger werdende Anblick von zahllosen Glasscherben im Wartehäuschen.
Auch die Sitzflächen waren mit den funkelnden Graupeln der einstigen Rückwand bedeckt. Ein Zustand, an den sich in Sossenheim wohl niemand gewöhnen mag. Zum wiederholten Male kehrte ein Anwohner die Glassplitter zusammen und entschärfte die Gefahrenquelle. Sossenheim gehört zu den Stadtteilen, die von derartigem Vandalismus in letzter Zeit am häufigsten betroffen sind. Alternativen zu den Glaswänden, die die Zerstörungswut einiger Vandalen offenbar stark anheizen, werden von Kommunalpolitikern diskutiert. Andererseits – wer möchte schon in einem Metallkasten auf Bus und Bahn warten. mi