8. August 2018

„Ich bin froh in Sossenheim daheim zu sein“

Leserbrief

Zum Thema „800 Jahre Sossenheim“ erreichte die Redaktion nachfolgender Leserbrief von Alfred Reissner. Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung ihrer Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Wenn auch Sie einen Leserbrief veröffentlichen möchten, senden Sie ihn unter Angabe Ihrer vollständigen Adresse und einer Rückruf-Telefonnummer an info@sossenheimer-wochenblatt.de.

Vor über 70 Jahren in Sossenheim geboren, weit gereist und noch immer gerne hier lebend. Im Internet ist zu lesen, dass Sossenheim als Wohnort wenig empfehlenswert sei. Es wurden sogar Vergleiche mit Berliner Problemvierteln angestellt. Ich glaube, dass diese Schreiberlinge noch nie in Sossenheim waren. Sossenheim liegt ideal – fünf Minuten zur Autobahn, zehn Minuten zum Hauptbahnhof, 15 Minuten zum Flughafen. Arbeitsplätze in Fülle in Frankfurt, Eschborn und Höchst.
Die Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs ist ideal. Verschiedene Supermärkte und Fachgeschäfte im Ort bzw. in der Nähe. Das Main-Taunus-Zentrum nicht weit. Ärzte, Apotheken und Pflegedienste – alles vorhanden. Hier gibt es eine große Anzahl an Vereinen. SGS mit fast 2.000 Mitgliedern, Spritzer, Sänger, und nicht zuletzt der Küfo der in Sossenheim ein reges Kulturleben praktiziert. Es gibt hier noch Wirte die selber Keltern und eigenen Äppelwoi herstellen. Hier kennt man sich noch und trifft sich zu Früh- und Spätschoppen.
Sossenheim ist einer der günstigsten Stadtteile von Frankfurt, 100 Meter hinter der Hauptstraße beginnt der Grüngürtel. Auch etwa 50 Prozent des Höchster Stadtparks liegt in unserer Gemarkung. An der Nidda entlang sind die schönsten Radwege. Ab Höchst kann man am Main bis Mainz und in den Rheingau fahren. Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim sind die am wenigsten vom Fluglärm belasteten Stadtteile Frankfurts. Sossenheim ist ein Stadtteil in dem es sich lohnt zu leben und ich bin froh hier daheim zu sein.

Alfred Reissner,
Frankfurt-Sossenheim

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