16. Januar 2017

Start ins Jubiläumsjahr

Der Kufö feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen

Franz Kissel (links) überreichte am Ende des Kufö-Neujahrskonzerts den „Jungen Tenören“ ein kleines Präsent als Dank für die tolle Aufführung. Foto: Krüger

Zum Neujahrskonzert des Kultur- und Förderkreises Sossenheim (Kufö) unter dem Motto „Mit Musik ins Neue Jahr“ kamen am vergangenen Sonntag 700 Besucher ins Volkshaus. Vor ausverkauftem Haus traten „Die jungen Tenöre“ zusammen mit der „Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg“, unter der Leitung von Juri Gilbo, auf.

Der Vorsitzende des Kultur-und Förderkreises, Franz Kissel, begrüßte die Gäste. Darunter waren auch der Ehrenvorsitzende, Gerhard Henrich und der erste Vorsitzende des Vereins, Armin Kopp, sowie der Landtagsabgeordnete Uwe Serke, der Stadtverordnete Roger Podstatny und Oberbürgermeister Peter Feldmann. In seiner Ansprache würdigte Oberbürgermeister Peter Feldmann die tolle Arbeit, die in den Sossenheimer Vereinen geleistet wird: „Insbesondere freut es mich, was dieser Verein in 20 Jahren seines Bestehens geleistet hat und auch in diesem Jahr wieder leistet.“ Damit sprach er „das Programm“ im Jubiläumsjahr 2017 an und fügte hinzu: „Deshalb habe ich die Schirmherrschaft für das heutige Konzert und für das Jubiläumsjahr gerne übernommen.“
Mit der Ouvertüre zu „La Gazza Ladra“ eröffnete die russische Kammerphilharmonie St. Petersburg unter der Leitung von Juri Gilbo das Konzert. Sodann kamen „die Jungen Tenöre“ auf die Bühne und wurden mit herzlichem Applaus empfangen. Mit „La donna è mobile“ aus „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi eroberten sie das Publikum im Sturm. Es folgten zahlreiche Lieder wie „O Sole mio“ oder Arien „Torreadors“ aus „Carmen“ und der „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“. Die Überleitungen und Ankündigungen sprachen die Künstler selbst. Mit dem Hinweis, „das folgende Lied soll sie zum Trinken anregen, denn dann kommt die Pause“, kündigten sie „Libiamo“ aus „La Traviata“ an.
In der Pause sah man nur fröhliche Gesichter begeisterter Musikliebhaber bei einem Glas Sekt. Reinhilde und Martin Meinert sagten übereinstimmend: „Das sind ganz tolle Stars. Das gefällt uns sehr gut, ganz anders und kein Vergleich mit dem Fernsehen. Live ist live.“ Auch Roger Podstatny und Gattin Petra Scharf waren begeistert: „Die schwungvolle Musik mit einem tollen Auftakt und das beeindruckende Stimmvolumen nehmen das Publikum mit. Eine gute Tradition des Kufö wird auch zu Beginn des Jubiläumsjahres fortgesetzt.“
Der zweite Teil des Neujahrskonzerts begann mit „Ein Lied geht um die Welt“ und „Schau einer schönen Frau nicht so tief in die Augen“. Jetzt stand die Operette etwas mehr im Mittelpunkt und das Publikum klatschte mit und wurde auch zum Mitsingen aufgefordert. Es herrschte eine tolle Stimmung auf und vor der Bühne. Für die „Petersburger Schlittenfahrt“ bekamen Orchester und Dirigent Sonderapplaus. Und für Andrew Lloyd-Webbers „Egal“ und ein „zwölfstimmiges Granada“ stehende Ovationen.
Franz Kissel bedankte sich beim Publikum für ihr herzliches Mitmachen im Saal und bei Orchester und den Sängern für das wunderbare Konzert. Er überreichte Blumen und kleine Präsente. Mit der Zugabe, „Mein kleiner grüner Kaktus“, klang das Neujahrskonzert aus. Voll des Lobes war nach der Vorstellung auch Uwe Serke: „Ganz toll, was uns die Verantwortlichen des Kufö hier und heute wieder geboten haben.“ Mehr Info zum Jubiläumsprogramm des Kufö gibt es unter www.kufö.de im Internet. mk

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