Einmal mit einer Polizistin oder mit einem Polizisten ungezwungen reden, das konnten Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Freitag auf dem Parkplatz vor dem REWE-Markt in der Westerbachstraße. Im Rahmen des Projekts „Schutzleute vor Ort“ standen vom 17. Polizeirevier Polizeihauptkommissarin (PHK) Jana Kaiser und PHK Martin Leskow an einem Präventionsstand bereit: „Wir wollen dazu beitragen Ihr Sicherheitsgefühl zu stärken“,
erklärten sie. Bürgerinnen und Bürger sprachen die beiden Polizisten an oder wurden von ihnen angesprochen. Dabei ging es zum Beispiel um Anrufe und insbesondere um nicht erwünschte Anrufe um persönliche Daten oder auch Bankdaten, die man besser schützt und für sich behält, bis hin zu „Schockanrufen“. Die beiden Schutzleute gaben viele Antworten, auch, wie man sich vorbeugend schützen kann.
Sie berichteten auch von ihren Erfahrungen bei der Polizeiarbeit und darüber, wie man sein Handy vor unerwünschten Anrufen schützt, also Spam-Anrufe blockieren kann, oder wie man sich im öffentlichen Raum verhält, damit einem das Telefon, die Handtasche und die Brieftasche nicht abhandenkommt.

Martin Leskow im Gespräch mit Alica Koch, PHK Jana Kaiser und Frau Smith. Foto: mk
Aber auch zu anderen Themen machten sich Bürger „Luft“ und das nicht nur zu rowdyhaftem Verhalten von E-Scooter-Fahrern, sondern auch zu Autofahrern und -fahrerinnen, die „die Straße für sich alleine beanspruchen und oft beim Fahren das Handy benutzen“. Aber auch das wurde klar: Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz, „aber man kann selbst durch mehr vorsorgende Aufmerksamkeit zur Sicherheit beitragen“.
„Und wenn sie einmal unvorsichtig waren oder nicht sicher sein können, dass Behauptungen stimmen oder zutreffen, scheuen sie sich nicht, bei den Betroffenen nachzufragen oder sich an ihre Angehörigen zu wenden“. Sonst könnte es in vielerlei Hinsicht teuer werden. Auch die „Schutzleute vor Ort“ sind per E-Mail erreichbar unter svo-d417.ppffm@polizei.hessen.de oder telefonisch unter den Nummern 069/755 – 11784 und 069/755 – 11785. mk