15. Juni 2022

Ein nachhaltiger Rucksack

Vier Schülerinnen der Edith-Stein-Schule gewinnen das Projekt „The Schools Challenge“

Als Sieger-Team des Projekts „The Schools Challenge“, an dem die Edith-Stein-Schule unter Leitung von Lehrer Marco Simm (links) teilnahm, erhielten die vier Schülerinnen einen Pokal (vorne) und jede bekam noch ein iPad. Foto: ESS2

In diesem Jahr gab es in Frankfurt zum vierten Mal das Projekt „The Schools Challenge“, bei dem Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse die Möglichkeit bekommen, eine grüne Geschäftsidee für die eigene Stadt zu entwickeln. Die Edith-Stein-Schule nahm zum zweiten Mal unter Führung von Lehrer Marco Simm an dem Wettbewerb teil und ein Team der Schule erreichte dieses Jahr den ersten Platz.

Neben Umweltbewusstsein, soll dabei das Interesse an MINT-Themen und wirtschaftlichen Zusammenhängen in den Jugendlichen geweckt werden. In Teams mit Mentorinnen und Mentoren von J.P. Morgan entwickeln die Lernenden eine eigene Projektidee und bauen einen Prototyp. Für den Prototypen-Bau erhalten die Schüler technische Unterstützung von Partnern in Frankfurt. In Workshops mit den Mentoren entsteht ein Geschäftsmodell, das auf dem Abschluss-Event präsentiert wird.
Das Gewinner-Team der Edith-Stein-Schule mit Sara Tesfalem, Maria Rasuly, Carolina Teixera und Lara Petrovic nahm den ersten Preis mit großer Begeisterung im Museum für Kommunikation entgegen.
Bei der Siegeridee ging es um einen Rucksack, der aus Isolierendem Stoff besteht und in dem sich wiederverwendbare Behälter in unterschiedlichen Größen in einem Schubladensystem befinden, um in Supermärkten ohne Verpackung einkaufen zu können. Die Behälter sollen aus Ocean Plastic bestehen. Der Rucksack soll zum einen einen Beitrag beim Recyceln leisten und zum anderen die Produktion von neuem Müll, insbesondere Plastikmüll, vermeiden.
Insgesamt 15 Schüler der Edith-Stein-Schule haben in drei Teams mit Begeisterung an dem Wettbewerb teilgenommen und viel über Teamarbeit, dem Arbeiten mit digitalen Programmen wie Tinkercad, dem Entwickeln einer Geschäftsidee und auch Präsentationskompetenzen gelernt. Im Verlauf des Projektes hatten die Schüler auch mehrere Möglichkeiten, bei Betriebsbesuchen einen Einblick in unterschiedliche Berufe zu erhalten. red

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