8. Oktober 2019

Wiesnstimmung im Festzelt

„Vulkan Express“ und „SoundsLike“ sorgten für tolle Stimmung auf der Sossenheimer Kerb

Einmarsch mit Blasmusik und Fahnenträgern voran ins Festzelt. Fotos und Video: Krüger

Das kühle und regnerische Wetter hielt nur wenige Sossenheimer Stammgäste vom Besuch der „Sossenheimer Kerb“ ab. Aber es wurden auch neue Gesichter gesehen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war das Festzelt des Sossenheimer Vereinsrings gut besucht. Das Festzelt war von den Kerbeburschen geschmückt worden. Und Sossenheimer Vereine kümmerten sich in gewohnter Weise im und um das Festzelt um das leibliche Wohl der Kerb-Besucher.

Am Samstag, 5. Oktober, hatten die Kerbeburschen am frühen Nachmittag ihren Kerbebaum aufgestellt und zogen anschließend weiter zum Festzelt. Am Abend spielte hier die bekannte Coverband „SoundsLike“. Die Band heizte mit rockigen Party-Hits, bedingungslosem Rock und Heavy-Metal sowie mit 80er-Jahre-Rock bis zu aktuellen Chart-Hits ordentlich ein. Besucher und Kerbeburschen machten bis zum Ende um Mitternacht begeistert mit.

Mitmachen und Begeisterung im Festzelt mit der Band „SoundsLike“ im Hintergrund.

Die Kerbeburschen nutzten eine Pause, um vier Jung-Kerbeburschen zu „echten“ Kerbeburschen zu „befördern“. Das Ritual sah u.a. ein Bembel stemmen, das Bemalen des Oberkörpers und einen Test der „Trinkfestigkeit“ vor. Ober-Kerbebursche Michael Schneider stellte fest: „Ihr habt die Prüfung bestanden!“

Vier Kerbeburschen wurden „getauft“.

Der Kerb-Sonntag begann mit einem „Kirchweihgottesdienst“ in der Katholischen Kirche St. Michael. Anschließend geleitete ein Festzug mit Blasmusik des Orchestervereins Schwanheim und Fahnenträgern die Gottesdienst-Besucher vom Kirchberg zum Festzelt, zum „Sossenheimer Kerbefrühschoppen“. Leider sorgte ein Falschparker in der Michaelstraße dafür, dass die Kerbeburschen mit ihrem Festwagen „abgehängt“ wurden. Sie kamen deshalb etwas Später im Festzelt an. Auch sie wurden vom Vorsitzenden des Vereinsrings, Franz Kissel, herzlich begrüßt.

Mitklatschen und Mitsingen war angesagt.

Gegen Mittag wurde der Orchesterverein Schwanheim von der Stimmungsgruppe „Vulkan Express“ abgelöst. Ihr Programm bestand aus Schlagermusik, volkstümlichen Schlagern, Oberkrainer- und böhmischer Blasmusik sowie aus Oldies mit zahlreichen „Ohrwürmern“. Auch hier machten die Besucher, aufgefordert von der Band, begeistert mit, es wurde mitgesungen, geschunkelt und getanzt. Einige Musiker gingen ins Publikum, spielten auch auf Tischen und immer wieder hieß es: „Ein Prosit der Gemütlichkeit“!

Die Band ging auf die Besucher zu, die kräftig mitmachten.

Ein kleiner Dank per Präsent für die Vereinsverantworlichen.

Die Kerbeburschen erzielten bei der Versteigerung ihres Kerbebaums diesmal 50,- Euro und waren dennoch insgesamt zufrieden. Der Vereinsring ehrte mit Ehrenurkunde in diesem Jahr für ihr besonderes, ehrenamtliches Engagement in der Vereinsarbeit Marianne und Yilmaz Karahasan, AWO-Sossenheim, sowie erstmals mit Michael Schneider einen „Jung-Ehrenamtlichen“.

Michael Schneider, links und Marianne und Yilmaz Karahasan wurden von Franz Kissel, 2. von links und Lisa Retsch, rechts, für herausragende Vereinsarbeit geehrt.

Ein gelungenes Fest zur Sossenheimer Kirchweih. Als es am späteren Nachmittag immer noch regnete, wurde die Biergondel im Freien etwas früher geschlossen. Bier gab es ja noch im Festzelt, bis auch hier die Musiker mit „Sierra Madre del Sur“ das letzte Lied spielten. mk

Die Garde der „Spritzer“ half hinter der Theke.

Helfer hinter der Theke hatten nur wenig Zeit zum Schunkeln.

Video:

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