16. September 2019

Mieterverein war in Seligenstadt

Busausflug mit „Brauereierlebins-Glaabsbräu“ und Stadtrundgang

Gruppenfoto nach der Ankunft in Seligenstadt. Fotos und Video: Krüger

Am 11. September trafen sich Mitglieder und Freunde des Mietervereins Henri-Dunant-Siedlung auf dem Kerbeplatz an der Kurmainzer Straße. Pünktlich um 10 Uhr fuhr der Bus in Richtung Seligenstadt los. Elke Tonhäuser, Vorsitzende des Mietervereins, begrüßte die Teilnehmer und stimmte die 38 Teilnehmer auf den Tagesverlauf ein.

Erste Station war in Hainburg. Der Fabrikverkauf der Firma „Köhler Küsse“ mit seinem süßen Angebot wurde besucht. So mancher Teilnehmer suchte sich was Süßes aus oder kaufte sich gleich einen ganzen Karton mit 100 Köhler-Küssen. In der angeschlossenen Eisdiele gab es leckeres Eis oder Kaffee, von Espresso über Café Latte bis zu richtigem Kaffee.

Wolfgang Häusler schleckt sein Eis und Elke Tonhäuser freut sich über 100 Köhler-Küsse.

Um kurz nach 12 Uhr traf die Reisegruppe in Seligenstadt ein. Hier trennte sich die Gruppe. Eine kleinere Gruppe sah sich die interessante Stadt mit Einhardbasilika, Benediktinerabtei, Wendelinuskapelle, Klaa-Frankreich und weiteren Sehenswürdigkeiten etwas näher an. Die etwas größere Gruppe folgte Elke Tonhäuser und Brigitte Stark-Mathey zum Besuch der Brauerei Glaabbsbräu.

Am Eingang zur Brauerei empfing Daniel Unro die Besucher aus Frankfurt-Sossenheim zur Führung durch die Traditionsbrauerei. 1744 entschloss man sich im Gasthaus „Zum Römischen Kaiser“ Bier zu brauen. Etwas später, mit dem Einstieg von Ferdinand Glaab, beginnt die Ära Glaab. Die Familientradition hat bis heute Bestand und befindet sich in der 9. Generation. Und so ist heute Robert Glaab Chef einer Brauerei, die von sich sagt, die älteste Privatbrauerei Südhessens zu sein und zugleich eine der modernsten Brauereien Deutschlands. Zahlreiche Biersorten werden nach eigener Rezeptur hergestellt. So wurde auch das „Vitamalz“ erfunden, das heute in 20 Länder der Welt exportiert wird.

Daniel Unro erklärte den Werdegang eines traditionellen Bieres, von der Herkunft des Hopfens und dem Anbau des Getreides auf den Feldern in der Umgebung bis zum Braumalz. Er erklärte das Vormaischen im AlloySius, die Maischpfanne, den Läuterbottich, die Würzpfanne und Whirlpool, das Hinzufügen von Hopfen, Sauerstoff und Hefe, bis es über Gär- und Lagertank sodann filtriert und abgefüllt wird. Ein Brauvorgang war im Gange, so hatten die Besucher zwischen Gär- und Lagertank und der Filtration die Möglichkeit, das fast fertige Produkt zu probieren. Und das schmeckte ganz lecker.

Robert Glaab, 2. Reihe links, begrüßte persönlich die von Daniel Unro, rechts, geführte Besuchergruppe.

Geschäftsführer Robert Glaab kam kurz dazu und begrüßte die Besucher. Er freute sich über den Besuch und berichtete davon, dass man bereits versuche auch in Frankfurt Fuß zu fassen und hoffe, dass zu einem Lokal mit Glaabsbräu im Frankfurter Norden bald weitere dazu kommen werden. Bevor die gut 2-stündige Führung zu Ende ging, sahen die Besucher ein Video über die Modernisierung der Bauerei-Anlage. Es folgte noch ein Besuch im „Schalander“. Hier konnten diverse Bier-Produkte probiert werden und damit endete eine interessante Führung mit Zeitreise durch 275 Jahre Brauerei- und Familiengeschichte.

Die Rückfahrt wurde um 17 Uhr angetreten. Zum Abendessen kehrte die Reisegruppe im Restaurant Bürgerhaus Weiskirchen ein. Hier wurde deutsche und italienische Küche angeboten. Essen und Service ließen keine Wünsche offen. Und so war man gegen 20 Uhr nach einer gut organisierten Reise rundum zufrieden wieder zurück in Sossenheim. mk

Video:

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