28. August 2019

Ein Fest für den Frieden

SPD-Friedensfest dieses Mal in der Chlodwig-Poth-Anlage

Die SPD Sossenheim veranstaltet wieder ihr traditionelle Friedensfest, dieses Mal an einem anderen Ort. In der Chlodwig-Poth-Anlage, die an den berühmten Satiriker erinnert, der in Sossenheim nicht unumstritten war, wird am Samstag, 31. August, von 14 bis 18 Uhr jenes Fest gefeiert, das an den Antikriegstag am 1. September erinnern soll.

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall Deutschlands auf Polen der zweite Weltkrieg. Aus diesem Anlass begehen Sozialdemokraten, Gewerkschafter und die Friedensbewegung an diesem Tag den Antikriegstag. „Da auf der ganzen Welt noch immer Menschen unter den Folgen von vergangenen und unmittelbaren Kriegen leiden, hat dieses Thema leider nicht an Aktualität verloren und es ist der SPD auch weiterhin ein Anliegen, dass in unserer Gesellschaft Kriege verhindert werden und Verfolgte Schutz erhalten“, sagt SPD-Ortsvorsitzender Roger Podstatny. Leider verbreiteten sich aktuell wieder Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und Faschismus in einer Weise, die „wir vor Jahren nicht für möglich gehalten haben“.
Neben dem Aspekt „Antikriegstag“, der im Mittelpunkt steht, informieren die Sozialdemokraten über den Umbau des Sossenheimer Niddawehres. Nachdem die Genehmigung rechtskräftig geworden ist, geht es nun in die Realisierung der Umbaumaßnahmen.
Mit dem neuen Veranstaltungsort ist die SPD wieder näher an der Friedenseiche, die nur wenigen Gehminuten entfernt ist. Die Friedenseiche war 1871 von Kriegsteilnehmern gepflanzt worden, die aus dem deutsch-französischen Krieg heimgekommen waren. Hundert Jahre später, 1971 wurde auf Initiative der Jungsozialisten an der Friedenseiche ein entsprechender Gedenkstein gelegt mit der Aufschrift: „Wir alle tragen für die Verantwortung für den Frieden in der Welt.“ red

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