7. März 2019

Roger Podstatny im Amt bestätigt

SPD: Carsharing-Angebote gegen fehlende Parkplätze

Der alte und neue SPD-Vorsitzende Roger Podstatny. Foto: SPD

Bei der Jahreshauptversammlung der SPD Sossenheim Ende Februar ging Vorsitzender Roger Podstatny auf die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres ein.

Die SPD Sossenheim hat sich nach seinen Worten 2018 im Oberbürgermeisterwahlkampf sehr stark engagiert. Es wurden Infostände und Hausbesuche organisiert. Trotz des ebenfalls großen Engagements im Landtagswahlkampf wurde Roger Podstatny zufolge kein gutes Ergebnis erzielt.
Der Ortsvorsitzende erinnerte in seinem Bericht außerdem daran, dass das Kinderfest im Stadtpark und das Friedensfest am Stadtteilzentrum der AWO veranstaltet worden sind. Daneben würden regelmäßig Bürgersprechstunden in Sossenheim angeboten und ein weiteres Informations- und Kommunikationsangebot gibt es unter www.spd-sossenheim.de im Internet.
Die Versammlung folgte bei den Ergänzungswahlen den Personalvorschlägen des Vorstandes. Der Vorstand besteht jetzt aus folgenden Personen: Vorsitzender bleibt Roger Podstatny, seine Stellvertreter sind Brigitte Stark-Matthäi und Peter Donath. Kassierer ist Klaus Moos, stellvertretender Kassierer Tekin Karahasan. Die Schriftführund liegt bei Marc Braun, der von Jutta Dahlke vertreten wird. Beisitzer sind Dr Lemma Yifrashewa Betru, Therese Braun, Rene Förster, Marianne Karahasan, Yilmaz Karahasan, Martina Straßer und Elke Tonhäuser.
Roger Podstatny ging auch auf aktuelle politische Themen ein. „Die SPD Sossenheim begrüßt die Beschlüsse des Parteivorstands ein neues Sozialstaatskonzept anzustreben. Ein Sozialstaat muss Arbeit in Würde und unter gesicherten Bedingungen garantierten.“ Dazu gehörten die Stärkung der Tarifautonomie sowie ein „Mindestlohn, der zum Leben, auch in den Großstädten, reicht“.
Roger Podstatny forderte weiter die Abschaffung der Möglichkeit zur sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen. Außerdem sei die Parkplatzsituation in vielen Frankfurter Siedlungen unzureichend. Der Ausbau des ÖPNV und der Radwegestruktur allein würden nicht ausreichen. „Ein Carsharing-Angebot, auch in den äußeren Stadtteilen wie Sossenheim, ist eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Maßnahmen“, meinte der Vorsitzende der Sossenheimer Sozialdemokraten. red

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