17. Dezember 2018

Adventskonzert – erstmals war ein Alphorn zu hören

Chorgemeinschaft 1880/82 mit neuer Chorleitung und neuen Ideen

Zum Abschluss sangen beide Chöre gemeinsam „Herbei, oh Ihr Gläubigen“. Fotos: Krüger

Bereits mit vier Jahren erhielt die 1972 in Bonn geborene Diplom-Instrumentalpädagogin Miriam Vajda ihren ersten Musikunterricht. Sie studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Erziehungswissenschaft. Als ausgebildete Kirchenmusikerin in den Fächern Orgel und Chorleitung ist sie ein echter Gewinn für die Chorgemeinschaft in Sossenheim. Am 3. Advent gab sie in der katholischen Kirche St. Michael ihr Debüt als Chorleiterin.

Den Frauenchor dirigiert sie seit April 2018 und den Männerchor seit August dieses Jahres. Am 16. Dezember hatte die Chorgemeinschaft zum traditionellen „Adventskonzert“ in die Kirche St. Michael eingeladen. Pastoralreferent Michael Ickstadt begrüßte mit einfühlsamen Worten die Konzertbesucher.

Zu Beginn sang der Frauenchor „Ave Maria“ und „The first nowell“. Der Männerchor folgte mit „Tebje pojem“ und „Weihnachtliches Echo“. Im Verlauf des Konzerts lösten sich Frauen- und Männerchor ab. Miriam Vajda dirigierte beide Chöre per Hand bzw. auch per Keyboard.

Auf dem Akkordeon spielte Gabor Vajda, 15-jähriger Sohn von Miriam Vajda, „Chicilin de Bachin“ und „New Age“ ganz hervorragend und bekam, wie zuvor schon die Chöre, viel Applaus. Ganz überraschend und neu auch ein Alphorn in der Kirche, auf dem Miriam Vajda eine „Improvisation über Wachet auf, ruft uns die Stimme“ spielte.

Das Alphorn, gespielt von Miriam Vajda.

Den Frauenchor begleitete zu „Nino lindo“ Armin Kopp auf dem Xylophon und bei „Jubilate“ mit der Posaune. Als Solistinnen sangen Hanne Hoffmann und Eva v. d. Born-Vallier. Den Schellenkranz ließen Monika Klemmt und Regina Holzinger erklingen. Zum Abschluss des Adventkonzerts sangen beide Chöre gemeinsam „Herbei, oh Ihr Gläubigen“, begleitet von der Kirchenorgel, von Miriam Vajda gespielt. Ein sehr schönes Konzert, das sehr viel anerkennenden Applaus bekam. Und für die Chorleiterin und die Solistinnen gab es Blumen als Dank und Anerkennung. mk

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