10. August 2018

Zwei Kleinkinder auf Zebrastreifen angefahren

Zum Glück nur leichte Verletzungen

Mitglieder der FFW-Sossenheim und des DRK kümmern sich um die Kinder. Foto: Krüger

Das hätte viel schlimmer ausgehen können, denn die Kinder im Alter von 3 und 4 Jahren wurden am Fahrbahnrand gestreift, kamen zu Fall und zogen sich Schürfwunden zu. Zufällig am frühen Abend des 10. August auf dem Kerbeplatz anwesende Mitglieder der FFW-Sossenheim eilten herbei und leisteten Erste Hilfe.

Der Schock bei den Kindern, der Mutter und den Fahrzeuginsassen war jedenfalls groß. Es zeigt aber wie gefährlich Zebrastreifen sind, insbesondere, wenn Autofahrer nicht aufpassen oder nicht mit mäßiger Geschwindigkeit an den Fußgängerüberweg heranfahren. Fußgänger haben am Zebrastreifen Vorrang. Deshalb müssen Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer am Fußgängerübergang besonders aufmerksam sein. Ein Verstoß im Zusammenhang mit dem Fußgängerüberweg wird nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) und dem Bußgeldkatalog streng geahndet. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen. mk

2 Gedanken zu „Zwei Kleinkinder auf Zebrastreifen angefahren

  1. Ich stelle mir die Frage, wie Kinder denn überhaupt noch über die Straße kommen sollen, wenn es schon am Zebrastreifen nicht mehr funktioniert. Ich mutmaße, der Fahrer war wieder viel zu schnell (dort ist 30) und hat Kinder samt Zebrastreifen ignoriert. So ein rechtswidriges Verhalten ist leider zu häufig zu beobachten.
    In Norwegen sind beispielsweise die Zebrastreifenübergänge auf Gehwegniveau angehoben. Das heißt Fußgänger, Kinderwagenschieber und alle anderen Überquerenden können ebenerdig über die Straße und die Autos werden durch die Erhöhung abgebremst. Eine einfache, für Fußgänger komfortable und wirksame Lösung.
    Es besteht in unserem Stadtteil sowieso dringender Handlungsbedarf wegen der zu vielen viel zu schnellen Autos. Dieser traurige Vorfall hat es leider wieder gezeigt. Ich fordere unseren Ortsbeirat auf, zu handeln. Den beiden Kindern wünsche ich alles Gute!

    1. Wenn die Polizei den Unfall aufgenommen hat wird dem Verkehrssünder bestimmt ein Strafmandat erreichen, da brauch sich ein Ortsbeirat bestimmt nicht drum zu kümmern. Den Zebrastreifen auf Bürgersteighöhe anzgleichen ist ebenfalls illusorisch. Das einzige was da hilft ist konsequente Verkehrsüberwachung, was derzeit ua aus Personalmangel leider nicht möglich

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