14. Juni 2018

Neue Auffahrten

CDU fordert eine Machbarkeitsstudie

Gleich drei Gewerbegebiete – „Wilhelm-Fay-Straße“, „Gaugrafenstraßen“ und „Eschborn Süd“ – sorgen in der Westerbachstraße in Sossenheim für viel Verkehr. Die CDU hat jetzt einen Antrag an den Ortsbeirat 6 gestellt mit dem Ziel, dass eine Machbarkeitsstudie für eine neue Anbindung erstellt wird.

Dabei sollten der CDU zufolge unter anderem geprüft werden, ob das Sossenheimer Gewerbegebiet rund um die „Wilhelm-Fay-Straße“ an einer Anschluss-Stelle an die A66 Richtung Stadtmitte und die die A648 Richtung Wiesbaden angebunden werden kann. Und für das Gewerbegebiet „Gaugrafenstraße“ fordern die Christdemokraten eine Anbindung an die A5 und A66 über die Lorscher Straße und die Guerickestraße in Zusammenhang mit dem geplanten Umbau des Nordwestkreuzes und der Erweiterung der A5.
Die Situation auf der Westerbachstraße ist laut CDU bereits sehr angespannt. „Im Berufsverkehr herrscht quasi Dauerstau oder Stillstand. Anwohner leiden ebenso unter der Situation wie Pendler und Kunden der Betriebe vor Ort“, heißt es in einer Pressemitteilung der Christdemokraten.
Gerade seien gemäß CDU zwei weitere Firmen dabei, sich im Gewerbegebiet „Wilhelm-Fay-Straße“ anzusiedeln. In der Sitzung des Ortsbeirats 6 am 8. Mai erklärten Vertreter der Ämter, dass hierdurch noch einmal 1.500 zusätzliche KFZ und LKW erwartet werden.
„Dies macht deutlich, dass dringend etwas geschehen muss. Die Gewerbegebiete müssen an die angrenzenden Autobahnen angeschlossen werden, damit der Verkehr aus den Stadtteilen herauskommt“, meinen die Antragstellter Susanne Serke und Markus Wagner.
Das Land Hessen sei der CDU zufolge mit Hessen Mobil für den überregionalen Verkehr zuständig. Wenn Städte wie Frankfurt und Eschborn Gewerbegebiete ohne Anbindung an die Autobahn planen, sei es auch deren Aufgabe, initiativ zu werden. red

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