23. Mai 2018

Geld für Sossenheimer Projekte

Jubiläums-Stadtteil bekommt Fördermittel von Infraserv Höchst

In einem feierlichen Rahmen wurden 37 Träger von gemeinnützigen Einrichtungen aus Nied und Sossenheim, mit Spenden für ihre Projekte in Höhe von insgesamt 37.525 Euro durch Infraserv Höchst unterstützt. Fotos: Cheema

Infraserv Höchst vergab am 17. Mai Spendengelder in Höhe von 37.525 Euro an Vereine und Projekte aus Nied und Sossenheim. Für die erste Spendenrunde wurden 44 Anträge vom Spendenbeirat ausgewählt.

Das Infraserv-Spendenkonzept fördert Projekte in den Stadtteilen rund um den Industriepark Höchst. Damit unterstützt Infraserv Höchst als Betreiber des Industrieparks Höchst die Menschen aus der Umgebung des Standortes. Im Mittelpunkt der diesjährigen Förderung stehen die Stadtteile Nied und Sossenheim, die zugleich ihr 800 jähriges Jubiläum feiern.
Zahlreiche Vereine und soziale Einrichtungen hatten auch in diesem Jahr die Möglichkeit ihre Projekte vorzustellen. In einem feierlichen Rahmen wurden kurz vor dem Pfingstwochenende insgesamt 37.525 Euro an 37 Träger aus den beiden Stadtteilen in der Jahrhunderthalle übergeben. In einem gemütlichen Ambiente und bei delikatem Dinner, tauschen sich die einzelnen Spendennehmer über die einzelnen Projekte aus.
Die Schwerpunkte des Spendenkonzepts von Infraserv Höchst liegen bei der Unterstützung von kulturellen Projekten, der Bildungsförderung an Schulen in Verbindung mit neuen Technologien, sowie der Förderung sozialer Integration, insbesondere von Jugendlichen und Senioren. Die Spenden sollen als Anschubfinanzierung für neue Projekte dienen, die anschließend idealerweise ohne weitere Unterstützung weiterlaufen können.
Die Pflegebegleiter-Initiative Frankfurt ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und freut sich über die Unterstützung. Die Initiative engagiert sich mit ihren Freiwilligen für pflegende Angehörige und Freunde. Sie hilft den betroffenen Familien mit Beratungsgesprächen oder Übersetzungshilfen bei nicht deutschsprachigen Pflegenden. Luzie Grysehka und Petra Johann sind beide ehrenamtlich bei der Initiative aus Sossenheim dabei und freuen sich über die Unterstützung von Infraserv Höchst.
Auch der Verein Westkunst Nied wurde bei der Spendenrunde in diesem Jahr mit 900 Euro unterstützt. Der Verein macht sich auch in Höchst und weiteren westlichen Stadtteilen für Kunst stark und belebt diese mit Ausstellungen, vielen Kreativprojekten und zahlreichen weiteren Kulturangeboten, wie musikalisch oder literarisch organisierten Events.
Mit dem Spendenkonzept sorgt Infraserv Höchst für ein vielseitiges Rahmenangebot der wichtigen Träger im Umfeld, die das Leben im Frankfurter Westen mit vielen Projekten verschönern. Die Mittel werden jährlich in zwei Spendenrunden ausgeschüttet. Ein unabhängiger Spendenbeirat entscheidet über Förderung und Förderhöhe. Die Mitglieder des Beirats sind 2018: Hauke Hummel und Franz Kissel, die Vorsitzenden der Vereinsringe Nied und Sossenheim, Andreas Hieke, Redakteur der hessenschau als Vertreter der Presse sowie Kirsten Mayer und Dr. Wolfhart Burdenski von Infraserv Höchst.
Für die zweite Spendenrunde können sich weitere Vereine, Schulen, Kindergärten und Initiativen vom 18. Mai bis 29. Juni mit ihren Projektanträgen bewerben– bevorzugt online unter www.ihr-nachbar.de/spendenformular oder aber schriftlich.
Die Anträge sollten neben einer Beschreibung des Projekts eine Kontaktadresse des Antragstellers, die Nennung und Erläuterung der gewünschten Fördersumme und die Zusicherung der Gemeinnützigkeit enthalten. Laufende Kosten wie Mieten oder Personalkosten sind nicht förderungswürdig. mc/red

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