31. Januar 2018

AWO-Krebbelkaffee mit viel „Sosselum Helau“

„Die Spritzer“ gestalteten und das „Frankfurter Prinzenpaar“ besuchte die Senioren-Sitzung

Das Frankfurter Prinzenpaar: „Ihre Lieblichkeit“ Conny I. und „Seine Tollität“ Mathias I. zu Gast. Fotos: Krüger

Bericht mit Videos: Bevor es richtig losging, gab es traditionell erst mal Kaffee und dazu Krebbel vom Sossenheimer Bäcker Peter Kitzel. Die Krebbel wurden rundum sehr gelobt. So auch von der Leiterin des Stadtteilzentrums der Arbeiterwohlfahrt-Sossenheim, AWO, Marianne Karahasan, die die zahlreichen närrischen Gäste im großen Saal des Volkshauses begrüßte und ihre Helfer vorstellte.

Das Team der AWO begrüßte die Gäste.

Nach einer halben Stunde ging der Vorhang im großen Saal des Volkshauses Sossenheim auf. Das Bühnenbild ist neugestaltet und präsentiert im Mittelpunkt das Logo „800 Jahre Sossenheim“ des Sossenheimer Künstlers Peter Kullmann. Mit dem Einzug von Elferrat, Mundschenk und Garde des 1. Sossenheimer Karnevalsvereins, „Die Spritzer“, ging die Karnevalsveranstaltung richtig los.

Sitzungspräsident Michael Lacalli gestaltete die Begrüßung und rief als ersten Programmpunkt die Jüngsten aus der großen „Spritzer Familie“ auf die Bühne. Die „Krümelgarde“, wie die Kleinen liebevoll genannt werden, begeisterten die Senioren mit ihrem unter ihren Trainerinnen, Anna und Larissa Koch, einstudierten „Monster-Tanz“. Zur Belohnung gab es ein kleines Präsent für die Kids und ein „Dreifach-Donnerndes-Sosselum-Helau“ sowie eine Zugabe.

Die Krümelgarde der „Spritzer“ bekommt viel Applaus.

Nach dem Tanz einer „Garde-Polka“ richtete Michael Lacalli noch ein paar Worte des Dankes an die „Spritzer-Garde“. Für einige der „immer noch“ jungen Tänzerinnen sei es die letzte Karnevalssession, was man sehr bedauere, „aber ihr steht uns ja in anderen Funktionen weiterhin zur Verfügung“. Es gab herzlichen Applaus und ein „D-D-S-Helau“ sowie die geforderte Zugabe mit Ausmarsch. Zudem nutzte Sitzungspräsident Michael Lacalli den schönen Rahmen, um das langjährige Mitglied Björn Zewetzki für seine hervorragenden Leistungen und Verdienste in der Sossenheimer Fassenacht mit dem „Goldenen Vlies“ auszuzeichnen und zum Ritter zu schlagen. Er trägt nun den Namen: „Ritter Björn, die Tanzgazelle von Hip Hop und Hüpf und der nicht mehr ganz blonde große Meister närrischer Choreografien“.

Björn Zewetzki mit dem „Goldenen Vlies“ ausgezeichnet.

Sodann rief der Sitzungspräsident den „Protokoller“ auf die Bühne. Das ist seit einigen Jahren Manfred Koch, 1. Vorsitzender der „Spritzer“. In seiner gekonnten „Rede vor närrischem Publikum“ beschäftigte er sich mit der „Sossenheimer Dorfgeschichte“ von der Hasenhaar-Schererei über die vielen Ziegeleien bis hin zum „..ordheim“. Vom Pferdebus bis zum heutigen 55-er Bus, mit seinen vielen Unzulänglichkeiten, „die Pferde kannten den Weg, die Busfahrer heute nicht mehr“, vom „Faulbrunnen“ und dem verpassten „Bad Sossenheim“ gab es viel zu berichten „und in diesem Jahr feiern wir 800 Jahr und St. Michael soll und wird auch nie ganz untergehen“. Dem starken Applaus und „D-D-S-Helau“ folgte ein wunderschöner Tanz der „Spritzer-Teens“, mit „Ägyptische Nacht“.

Protokoller Manfred Koch, 1. Vorsitzender der Karnevalisten.

Nach viel Applaus und Helau für die „Spritzer-Teens“ wollte Michael Lacalli den „Ausmarsch“ aufrufen, doch Stopp, hoher Besuch war gekommen: Das Frankfurter Prinzenpaar. „Ihre Lieblichkeit“ Conny I. und „Seine Tollität“ Mathias I. wurden auf der Bühne und vom Saal herzlich empfangen. Sie richteten das Wort an das Auditorium. Zu den Worten wurden Blumen und kleine Präsente ausgetauscht, bevor sich das Prinzenpaar wieder verabschiedete.

Die Garde der „Spritzer“ beeindruckte.

Als „Der Kalli und der Seppl“ traten Sebastian Katzenbach und Claus Neuser auf, Sophie Nees und Isabelle Kissel als „Zwei Sosselumer Mädcher“ und nochmals Sebastian Katzenbach, diesmal mit Hanna Neuser, mit dem Thema „Erziehung gestern und heute“. Es tanzten die „Spritzer-Sternchen“ als Ameisen „Arbeit ist das halbe Leben“, die Schautanzgruppe den „Indianertanz“ und die Garde den Schautanz „Spritzer-Kaserne“. „Krönung“ wie eigentlich immer aber diesmal etwas anspruchsvoller das Männerballett mit dem „Star Wars“-Tanz, in futuristischen Kostümen. Stets gab es viel Applaus, oft auch stehenden Applaus und ein „D-D-S-Helau“.

Schautanzgruppe: Indianertanz.

Das Finale nach gut drei Stunden tollem Fastnacht-Programm gestaltete die Gesangsgruppe „The Rockabellas“ unter dem Motto: „Deutsche Hitparade“. Zum Abschluss versammelten sich nochmals alle Aktiven und Teilnehmer für den gemeinsamen Auszug auf der Bühne. Weitere Informationen zu den Karnevalsveranstaltungen unter: www.die-spritzer.de. mk

Ein Gedanke zu „AWO-Krebbelkaffee mit viel „Sosselum Helau“

  1. Da kann man nur Danke sagen für diesen hervorragenden Artikel. Uns SPRITZER hat es wieder, gemeinsam mit der AWO-Sossenheim, sehr viel Freude bereitet mit unseren Sossenheimer Seniorinnen und Senioren zu feiern. Mich hat es sehr gefreut, dass das Frankfurter Prinzenpaar unsere Einladung angenommen hat.
    Manfred Koch, Vorsitzender 1.KV „Die SPRITZER“ 1953 e.V.

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