16. März 2017

Abriss und Neubau der HDS beginnen Ende 2017

Neubau der Henri-Dunant-Schule war aus Sossenheimer Sicht der wichtigste Tagesordnungspunkt der Ortsbeiratssitzung

Vertreter der Stadt präsentierten im Ortsbeirat 6 die Baupläne des Neubaus HDS. Fotos: Krüger

Der Weg durch die Instanzen und Ämter ist lang. Das wurde in der Sitzung des Ortsbeirats 6 am 14. März im Volkshaus Sossenheim deutlich. Aber jetzt ist es wohl endlich soweit, denn Ende 2017 soll mit dem Abriss der alten Schulgebäude der Dunantschule, kurz HDS, begonnen werden, was dann nahtlos in den Bau einer neuen Schule übergehen soll.

In der von Susanne Ronneburg, CDU Sossenheim, geleiteten Sitzung stellte die Vertreterin der Stadt Frankfurt, Frau Kaiser vom Stadtschulamt, die Neubaupläne vor. Sie geht davon aus, dass im Januar 2020 die Übergabe der neu erbauten Schule erfolgt. Beide Sporthallen bleiben zunächst erhalten – über den Bau einer Drei-Feld-Sporthalle wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

So ist der Einbau der Schule im Bereich Schaumburger- und Lindenscheidstraße geplant.

Dass die Schule nicht alleine am Reißbrett konzipiert und gezeichnet wurde bestätigte Schulleiter Ulrich Grünenwald, der sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtschulamt in der Planungsphase bedankte. Klaus Moos von der SPD äußerte sich zufrieden darüber, dass es für die Schulkinder absehbar ist, dass das Provisorium mit Bustransfer in die Palleskestraße zuende geht. Am Rande erinnerte Uwe Serke, CDU, an die Zustände in den alten Schulgebäuden, mit Nässe, Schimmel und viel Flickschusterei sowie die Auslagerung der Schule im Sommer 2015. „Es hat für Frankfurt nicht ungewöhnlich lange gedauert, bis der gemeinsame Antrag von CDU und Grüne im Jahr 2011 in die Tat umgesetzt wurde“, bemerkte Uwe Serke.

Mit dem Beginn der Bauarbeiten kommen auf die Anwohner einige Belastungen zu. So ist beispielsweise vorgesehen, dass die Baustellenzufahrt über das Ende der Lindenscheidstraße hinaus erfolgen soll. Anwohner Michael Weber zeigte sich in der Sitzung bestürzt und will das so nicht hinnehmen. Er geht davon aus, dass seine Nachbarn, die ebenfalls in der Lindenscheidstraße wohnen, derselben Meinung sind. Er schlägt vor, die Baustellenzufahrt unmittelbar neben der jetzigen Zufahrt zur HDS einzurichten, „da ist doch noch genügend Platz“, oder eine andere geeignetere Lösung zu finden. mk

Anwohner Michael Weber möchte nicht, dass die Baustellenzufahrt durch die Lindenscheidstraße erfolgt.

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