7. Oktober 2016

Ein Feuerwehrmann aus Syrien

Flüchtling wird aktiver Feuerwehrmann in Sossenheim - schwierige Wohnungssuche

Wehrführer Hannsi Seufert, von links, Anwärter Mohammed Alhamosh und Christian Kurz, stellvertretender Wehrführer, stellen das neue Mitglied in der FF-Sossenheim vor. Foto: Krüger

Das neuste Mitglied der Einsatzabteilung der FF-Sossenheim ist Mohammed Alhamosh und kommt aus Syrien. Er ist der erste Flüchtling, der in Frankfurt in einer Freiwilligen Feuerwehr Dienst leistet.

Auf Anraten seiner Deutschkurslehrerin kam er zunächst zur Jugendfeuerwehr um die deutsche Sprache zu lernen. Hier lernte er Kameradschaft und deutsche Kultur kennen. Er wurde mit offenen Armen empfangen, sodass er nun fester Bestand der Einsatzabteilung ist und die Feuerwehr als seine neue Heimat betrachtet. Dies stellte der gelernte Fitnesstrainer und Englisch-Student bereits auf der Sossenheimer Kerb unter Beweis, bei der er tatkräftig im Festzelt am Getränkestand mitwirkte.

Der 21-jährige konnte im vergangenen Jahr mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder aus dem Bürgerkrieg aus Latakia/Syrien fliehen. Derzeit lebt die Teilfamilie in einem Wohnheim in der Siegener Straße. Das größte Problem der jetzigen Situation stellt die Wohnungssuche dar. Die Genehmigung für eine 3-Zimmerwohnung bis ca. 550,- Euro besteht bereits. Wer kann helfen? Über Angebote und Hinweise bezüglich einer Wohnung oder eventuellen Arbeitsmöglichkeiten sind die Feuerwehrleute sehr dankbar. Hierzu wenden Sie sich bitte an den stellvertretenden Wehrführer Christian Kurz, Handy 0160/97055335 oder per Email: c.kurz@druckhaus-kurz.de

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