25. Juli 2016

„Oberkrainer Sound“ auf dem Kirchberg

Musiksommer-Besucher trotzen Regen, Blitz und Donner auf dem Kirchberg

Den diesjährigen Musiksommer eröffneten die „Original RoseKippler“ mit zünftiger Musik. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse lockten sie zahlreiche Besucher auf den Kirchberg. Foto: Krüger

Am vergangenen Freitag eröffnete der Kultur- und Förderkreis (Kufö) den diesjährigen Sossenheimer Musiksommer auf dem Kirchberg. Trotz dunkler Wolken rund um Sossenheim kamen über 300 Besucher auf den Kirchberg, um bei Musik der Partyband „Original RoseKippler“ zu feiern. (Bericht mit Video)

Mit deutschen Schlagern und Musik aus den 70er-Jahren Jahren bis heute, sowie mit ihrem „Oberkrainer Sound“ heizten die „Original RoseKippler“ den Kirchberg kräftig auf. Ob „Trompetenecho“ oder „An Tagen wie diesen“ und „Stand By Me“, es war ein buntgemischtes Musik-Programm. Die Band sang „Komm wir fahr’n nach Amsterdam“ und machte aus Amsterdam ein „Sossenheim“. Das kam gut an.

Die Besucher sangen und klatschten mit und waren begeistert. Sicherlich hätten auch noch einige mehr die Tanzfläche aufgesucht, wenn es nicht immer mal wieder geregnet hätte. Unter den großen Schirmen fanden die meisten Besucher aber einen trockenen Platz, um dennoch mit viel Freude dabei zu sein.

Der Vorsitzende des Kufö, Franz Kissel, hatte die Besucher auf dem gut besetzten Kirchberg begrüßt und sich gefreut: „Es ist schön, dass trotz der dunklen Wolken so viele Besucher zu unserem traditionellen Sossenheimer Musiksommer gekommen sind.“ Er begrüßte ganz besonders den Ehrenvorsitzenden des Kufö, Gerhard Henrich mit Gattin, und die Ortsbeiratsvorsitzende Susanne Ronneburg sowie den „Sossenheimer Vertreter“ im hessischen Landtag, Uwe Serke.

Eine solche Veranstaltung auf dem Kirchberg muss gut vorbereitet sein und verlangt viel Anstrengung. Auch wenn einige „Stammgäste“ auf dem Kirchberg aufgrund der dunklen Wolken zu Hause geblieben sind, insgesamt gesehen war der Vorsitzende des Kufös mit Ablauf und Erfolg der Veranstaltung zufrieden. Franz Kissel sagte: „Wir müssen für eine solche Veranstaltung immer einen großen Aufwand betreiben. Das Wetter können wir nicht beeinflussen. Ich möchte mich bei den rund 70 Helfern für ihr engagiertes Wirken diesmal besonders bedanken. Einige von ihnen sind meinem Hilfeaufruf gefolgt und haben spontan ihre Hilfe angeboten.“

Sie halfen bei Auf- und Abbau und bei der Versorgung der Besucher mit Speis und Trank. Und tatsächlich war festzustellen, dass am Grillstand, der Getränkeausgabe und an der Bierinsel keine Wartezeiten entstanden. Und auch der Wein- und Sektstand sowie „Reginas Bar“ mit zahlreichen Cocktails im Angebot, waren stets gut besucht.

Mit „Erbarme, zu spät, die Hesse komme“ endete um 22.30 Uhr das offizielle Musikprogramm, aber ohne Zugaben kam die Band nicht von der Bühne. Einige der Besucher blieben noch über Mitternacht hinaus auf dem Kirchberg und fanden erst dann ihren Nachhauseweg.

Bei „hoffentlich besserem Wetter“ findet der zweite Sossenheimer Musiksommer am Freitag, 26. August, um 18 Uhr, wiederum auf dem Kirchberg statt. Infos dazu und auch über die nächsten Veranstaltungen gibt es unter www.kufö.de im Internet. mk

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