7. Juli 2016

Fest voller türkischer Köstlichkeiten

Victor-Gollancz-Haus lud Bewohner, Freunde, Gäste und Nachbarn zum Ramadanfest

Zur Ramadanfestfeier im Victor-Gollancz-Haus kamen auch Generalkonsul Mustafa Celik (4.v.r.), Dr. Hüseyin Kurt (3.v.r.) und Imam Saban Umonc. Sie werden am Buffet von Yildis Karaca (links) und Feride Virit bedient. Foto: Krüger

Am vergangenen Mittwoch war im Foyer des Victor-Gollancz-Hauses ein großes kalt-warmes Buffet mit türkischen Spezialitäten aufgebaut. Das interkulturelle Altenhilfezentrum an der Kurmainzer Straße feierte mit seinen Bewohnern das Ende des Ramadans.

Das so genannte Zuckerfest und ist ein islamisches Fest, das im unmittelbaren Anschluss an den Fastenmonat Ramadan gefeiert wird. „Wie in jedem Jahr möchten wir mit Freunden, Gästen, Nachbarn und Bewohnern unseres Hauses dieses Fest gemeinsam feiern“, so Dr. Hüseyin Kurt von der Migrationsberatung in seiner Einladung, die er im Namen der Fachbereichsleiterin Ute Bychowski ausgesprochen hatte. Etwa 40 Prozent des 123-Bettenhauses sind Bewohner mit Migrationshintergrund.

Hüseyin Kurt begrüßte Bewohner und Gäste und lobte in deutscher und türkischer Sprache das gute Miteinander zwischen Christen und Muslimen in der Einrichtung. Einrichtungsleiter Martin Crede betonte in seiner kurzen Ansprache das gute Zusammenwirken von deutschen und nicht-deutschen Mitarbeitern. Zu Gast war auch der türkische Generalkonsul Mustafa Celik. Er sagte: „Ich begrüße insbesondere auch die christlichen Freunde hier im Haus.“ Nach dem gemeinsamen Gebet mit Imam Saban Umonc eröffnete Hüseyin Kurt das von Yildis Karaca und Rainer Müller vorbereitete kalt-warme Buffet.

Außerdem hatten Bewohner und Gäste auch noch Gelegenheit, sich an einem süßen Buffet mit leckeren türkischen Spezialitäten zu bedienen. Die Musikgruppe „Naturel Sesler“ spielte traditionelle türkische Musik und lud zum Tanz ein. Es war ein gelungenes und schönes Fest, das auch von der ehemaligen Sozialbezirksvorsteherin Eva Scholz gelobt wurde. Gefeiert wurde bis in die frühen Abendstunden und auch das ein oder andere Tanzbein wurde geschwungen. mk

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