26. April 2016

Von einem echten Künstler lernen

80 Viertklässler stellen ihre Kunstwerke aus

Rund 80 Schüler der vier vierten Klassen der Albrecht-Dürer-Schule zeigen bei aktuellen Ausstellung ihrer Werke im SOS-Kinder- und Familienzentrum. Kufö-Vorsitzender Franz Kissel, Maler Peter Kullmann, Schulleiter Stefan Leicher und der CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Serke (von links) eröffneten die Ausstellung am vergangenen Freitag. Foto: mk

Im SOS-Kinder- und Familienzentrum wurde am 22. April eine Ausstellung mit Werken von Schülern der Albrecht-Dürer-Schule mit einer Vernissage eröffnet. Noch bis zum 6. Mai können die Bilder von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr angeschaut werden.

Zu Beginn der Vernissage sang der Schülerchor der Albrecht-Dürer-Schule. Die Leiterin des SOS-Kinder- und Familienzentrums, Stephanie Pergande, Schulleiter Stefan Leicher und der Vorsitzende des Kultur- und Förderkreises, Franz Kissel, begrüßten die zahlreichen Gäste. Stefan Leicher sagte: „Wenn viele Hände ineinander greifen, kann man viel erreichen.“ Damit meinte er das Zusammenwirken von Schule, Schülern und dem Maler Peter Kullmann sowie dem Initiator, dem Kultur- und Förderverein (Kufö).
„Ohne die finanzielle Unterstützung des Kultur- und Fördervereins könnten wir das gar nicht machen“, so Stefan Leicher. Franz Kissel betonte, wie wichtig es ist, Kultur in die Schulen zu bringen: „Man kann damit gar nicht früh genug anfangen.“
Gut 80 Schüler der vier vierten Klassen der Sossenheimer Grundschule hatten teilgenommen. Constanze Spitz, Lehrerin der Klasse 4b sagte: „Im Rahmen des Kunstunterrichts hat es mir und meinen Kolleginnen viel Spaß gemacht, dass ein echter Künstler unsere Kinder ernst genommen hat.“ Sie sah es als wichtig an, dass die Schüler echtes Material zur Verfügung hatten, also echte Leinwand, gute Pinsel und Acrylfarben. „Und der Künstler hat sie angeleitet und sie haben begeistert mitgemacht“, so die Kuntslehrerin.
Die Besucher der Vernissage im „Chlodwig-Poth-Saal“ des SOS Kinder- und Familienzentrums waren begeistert. Unter den Gästen war auch der Sossenheimer Landtagsabgeordnete Uwe Serke (CDU), der es erstaunlich fand, „was die Kinder geleistet haben“.
Herzstück des Familienzentrums ist ein offenes Café. Es ist ein Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und ihre Familien sowie eine interkulturelle Anlaufstelle, die jetzt durch die Ausstellung erweitert ist. Aber auch zum Mittagessen im Familiencafé können alle Sossenheimer vorbeischauen. Stephanie Pergande verspricht: „Unser Koch bereitet ein gesundes, vollwertiges und leckeres Essen zu.“ Über 40 Plätze bietet das Café. mk

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