Die Sossenheimer Ortsbeiräte von CDU, SPD und Volt haben den Magistrat der Stadt Frankfurt gebeten, dem Vereinsring Sossenheim einen zweckgebundenen Zuschuss in Höhe von bis zu 5.000 Euro aus den Ortsbeiratsmitteln zur Verfügung zu stellen. Die Mittel sollen für die Anschaffung von langlebigem und vielseitig einsetzbarem Veranstaltungsequipment verwendet werden.
Mit der im April 2026 gestarteten Veranstaltungsreihe „SossenAbend“ hat der Vereinsring Sossenheim gemeinsam mit dem Eiscafé „EisundRaum“ und wechselnden örtlichen Vereinen ein regelmäßiges Angebot auf dem Sossenheimer Kirchberg etabliert. Die bislang sieben durchgeführten Abende wurden von durchschnittlich 200 bis 250 Besucherinnen und Besuchern gut angenommen. Die Reihe soll fortgeführt und durch weitere Formate ergänzt werden, darunter geplante Open-Air-Kinoabende. Insgesamt sind jährlich bis zu 15 öffentliche Veranstaltungen vorgesehen.
Bislang greift der Vereinsring für die Durchführung in erheblichem Umfang auf geliehene oder ältere Ausstattung zurück. Der beantragte Zuschuss dient dem Aufbau eines eigenen Bestands an geeigneter Veranstaltungsausstattung. Diese verbleibt im Eigentum des Vereinsrings Sossenheim und soll auch anderen örtlichen Vereinen und Initiativen für Veranstaltungen im Stadtteil zur Verfügung stehen. Die Förderung ist ausdrücklich nicht für einzelne gesellige Veranstaltungen oder laufende Bewirtungskosten gedacht, sondern für eine nachhaltige Investition in die Veranstaltungsinfrastruktur des Stadtteils.
„Ein lebendiger Stadtteil lebt von Begegnung und einem aktiven Vereinsleben“, heißt es in der Begründung des Antrags. Die angeschaffte Ausstattung soll über viele Jahre hinweg für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden können, den organisatorischen Aufwand für einzelne Vereine verringern und insbesondere kleineren Initiativen die Durchführung eigener Angebote erleichtern. Damit stärkt die Förderung nicht nur die Reihe „SossenAbend“, sondern die gesamte Sossenheimer Vereinsgemeinschaft und die Funktion des Kirchbergs als zentralen Begegnungsort.
Antragsteller sind Michael Schneider, Klaus Moos und Thomas Petermann sowie Fraktionsvorsitzender Markus Wagner und Petra Scharf. red