Infraserv Höchst investiert kontinuierlich in die Sicherheitsinfrastruktur des Industrieparks Höchst. Die Werkfeuerwehr der Standortbetreibergesellschaft verfügt jetzt über ein neues Teleskopmast-Fahrzeug, das am vergangenen Dienstag offiziell übergeben wurde. Mit dem 55 Meter langen Teleskopmast des neuen Fahrzeugs sind beispielsweise Lösch- und Rettungsarbeiten an den Hochregallagergebäuden des Industrieparks möglich.
Bislang stand der Werkfeuerwehr ein Fahrzeug mit einem 53 Meter langen Teleskopmast zur Verfügung, das 20 Jahre lang im Einsatz war – jetzt wurde die Ersatzbeschaffung notwendig. Künftig geht es noch zwei Meter höher hinaus. Die Fahrzeugübergabe ist auch eine gute Nachricht für die öffentlichen Feuerwehren in Frankfurt und den benachbarten Landkreisen, denn bei besonderen Einsätzen unterstützt die Infraserv-Werkfeuerwehr die Brandschützer in der Umfeld des Industrieparks.
Infraserv-Geschäftsführer Dr. Joachim Kreysing sagte bei der Fahrzeugübergabe: „Sicherheit und der Schutz von Mensch und Umwelt haben für uns höchste Priorität „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unsere speziell geschulten, hochqualifizierten Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr mit einer hochmodernen Ausrüstung ausstatten können, die den besonderen Anforderungen eines Chemie- und Pharmaproduktionsstandortes Rechnung trägt.“ Infraserv-Geschäftsführer Dr. Alexander Wagner dankte den am Beschaffungsprozess beteiligten Kolleginnen und Kollegen, insbesondere aber auch den Gesellschaftern von Infraserv Höchst und den Standortunternehmen:
„Dass wir auch in einer für unsere Branche nicht einfachen Zeit Investitionen wie diese tätigen können, zeugt zum einen vom Vertrauen der Industriepark-Firmen in die Zukunft des Standortes, zum anderen aber auch von dem gemeinsamen Verständnis für Sicherheit.“
Spezialanfertigung für die Werkfeuerwehr
Über die technischen Details informierte Oliver Hinterlang, der bei der Infraserv-Werkfeuerwehr für die Fahrzeugbeschaffung zuständig ist. Wie viele der Infraserv-Feuerwehrfahrzeuge ist auch die 31 Tonnen schwere Neuanschaffung, angetrieben von einem 465 PS starken Motor, eine Spezialanfertigung. Das Volvo-Fahrgestell lief im belgischen Gent vom Band, die feuerwehrtechnische Ausrüstung wurde in München montiert, der Teleskopmast stammt aus Tampere in Finnland – nur zwei Hersteller in Europa produzieren für Feuerwehrfahrzeuge Teleskopmasten in dieser Größenordnung. Für die öffentlichen Feuerwehren ist eine Mastlänge von 30 Metern in der Regel ausreichend, doch an einem Standort wie dem Industriepark Höchst mit verschiedenen Hochregallägern und großen Produktionsanlagen gelten andere Anforderungen und Größenordnungen.
Die Neuanschaffung verfügt auch über eine höhere Löschleistung als das Vorgängermodell: Das neue Fahrzeug ist mit einer Feuerlöschkreiselpumpe ausgestattet, die pro Minute 4000 Liter abgeben kann – 1000 Liter mehr pro Minute als bei dem bisherigen Teleskopmastfahrzeug, das bei der Infraserv-Werkfeuerwehr 20 Jahre im Dienst war. Infraserv Höchst investierte über eine Million Euro in das neue Fahrzeug. red