Die Robert-Koch-Schule in Höchst erhält einen Erweiterungsbau und eine neue Sporthalle. Die Stadtverordneten haben das rund 21 Millionen Euro teure Vorhaben am vergangenen Donnerstag beschlossen.
Die dreizügige Realschule hat nach Angaben der Stadt seit längerem zu wenig Platz. Auf dem Schulhof soll deshalb ein fünfgeschossiger Neubau mit acht Klassenräumen entstehen. Im Untergeschoss ist eine Einfeldsporthalle vorgesehen. Ein Teil ihres Dachs soll künftig als Pausenhof dienen.
Für den Neubau werden die bestehende Turnhalle und eine ältere Containeranlage abgerissen. Nach Angaben der Stadt ist die alte Sporthalle schadstoffbelastet und nicht mehr zu erhalten. Der Erweiterungsbau erhält einen barrierefreien Zugang. Eine bauliche Verbindung zum denkmalgeschützten Altbau ist nicht vorgesehen.
„Mit dem Erweiterungsbau wird die Robert-Koch-Schule wieder ausreichend Platz zur Verfügung haben, um neben dem regulären Unterricht auch Fachunterricht und Sport gut abbilden zu können“, sagt Bildungsdezernentin Sylvia Weber. Das Schulgebäude stamme aus dem Jahr 1890. Die dortigen Raumgrößen entsprächen nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Auch Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt das Vorhaben. „Der Magistrat nimmt 21 Millionen Euro in die Hand, um die Schule zu erweitern und um eine neue Einfeldhalle zu errichten“, sagt er.
Zustimmung kommt auch von der SPD-Fraktion im Ortsbeirat 6. „Dies ist eine tolle Nachricht für Höchst und die Realschule, die jetzt ihr Raumkonzept umsetzen und ihre Raumnot beenden kann“, sagt Fraktionsvorsitzende Petra Scharf. Die SPD hebt außerdem den geplanten barrierefreien Zugang hervor.
Grundlage des Neubaus ist nach Angaben der Stadt ein Raumprogramm, das gemeinsam mit der Schulgemeinde entwickelt worden ist. Die Robert-Koch-Schule wurde 1960 als „Höchster Mittelschule“ gegründet und später nach dem Mediziner und Bakteriologen Robert Koch benannt. red