Schulleiter Ulrich Grünenwald begrüßte „die wichtigsten Teilnehmer heute“, nämlich 80 Schulanfänger und ihre Begleitung, sowie den hessischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsident Kaweh Mansoori. Aber auch eine Abordnung der Landesverkehrswacht mit Präsident Gerhard Brink an der Spitze. Ulrich Grünenwald erklärte den Ablauf des Einschulungstags, wie es in den nächsten ersten Schultagen weitergeht und gab die „Bühne“ frei für den Schülerchor.
Aber zunächst hatte „Jammerlappen“ seinen Auftritt. Die Handpuppe von Musikpädagogin Anne Rumpf begrüßte weinerlich die Anwesenden, konnte aber letztlich mit lautstarker Unterstützung zu aller Freude beruhigt werden. Nun hieß der Schülerchor mit herzhaftem Gesang und gekonnt auf dem Keyboard von Anne Rumpf begleitet die Schulanfänger willkommen.
Die Kinder, alle mit der obligatorischen Schultüte ausgestattet, wurden von Eltern, Großeltern und Geschwistern oder auch Freunden begleitet. Der Begrüßungs-Schultag war am 11. August 2026, einem Dienstag. In diesem Jahr aber war Minister Kaweh Mansoori zu Gast. Auch er begrüßte „die wichtigsten Teilnehmer an diesem Tag“ und sprach ein Grußwort. Aber er hatte auch etwas mitgebracht und übergab 750,- Euro an den Schulleiter: „Die können wir gut gebrauchen“, bedankte sich Ulrich Grünenwald.

Kaffee und Kuchen spendete der Elternbeirat.
Für die Abordnung der Landesverkehrswacht sprach Präsident Gerhard Brink zum Thema „Sicherer Schulweg“. Es passierten immer noch viel zu viele Unfälle. Und ein wichtiges Thema seien die sogenannten „Elterntaxis“. Sie gefährden auch die Kinder, die den Schulweg zu Fuß meistern, denn nicht selten halten die Autos direkt vor der Schule, auch der Henri-Dunant-Schule, um ihre Kinder aussteigen zu lassen. Dabei gibt es oft auch noch Küsschen. Das sollte und darf auch nicht sein.

Kaffee und Kuchen spendete der Elternbeirat.
„Wir haben leider ganz viele Elterntaxis“, sagt auch Schulleiter Ulrich Grünenwald. Vor der Schule sind extra Schranken eingebaut worden, damit nicht auf das Schulgrundstück gefahren wird. Baulich könne wegen der Kurve nicht mehr gemacht werden, „wir appellieren an die Vernunft der Eltern, denn hier ist die Situation besonders unübersichtlich!“
Bernhard Brink sagte weiter, Ziel müsse es sein, die Kinder auf ihrem Schulweg selbstständig werden zu lassen. Dafür braucht es morgens Zeit und am Anfang auch Begleitung. Unfälle zu verhindern, so mahnte der Verkehrswachtpräsident, sei nicht Aufgabe der Schule, sondern der Eltern: „Und das geht nur mit Üben, Üben, Üben!‘“ Das werde man im Anschluss praktisch vor der Schule am Zebrastreifen demonstrieren.
Aber bevor es nach draußen ging rief Ulrich Grünenwald die Kinder namentlich auf, um mit ihren Klassenlehrerinnen geschlossen zum „Ersten Kennenlernen“ in ihre Klassen zu gehen. Unterricht war erst für den nächsten Tag angesagt – vier Schul-Stunden von 8.00 bis 11.40 Uhr.

Gerhard Brink „übte“ mit Kaweh Mansoori und weiteren Teilnehmern.
Am Zebrastreifen demonstrierte im Beisein von Kaweh Mansoori Experte Gerhard Brink gestenreich das Überqueren der Straße auf dem Zebrastreifen. mk