26. Februar 2021

Karriere-Startschuss im Industriepark

216 Absolventen schließen erfolgreich ihre Ausbildung bei Provadis ab

Für herausragende Leistungen erhielt Aijub Zekhnini zusammen mit vier anderen Absolventen eine besondere Auszeichnung. Foto: Provadis

Endlich durchstarten: 216 junge Frauen und Männer haben im Industriepark Höchst bei Provadis ihre Ausbildung erfolgreich beendet damit den Grundstein für ihre zukünftige Karriere gelegt. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es anstelle der großen Verabschiedungsfeier in diesem Jahr nur eine Ehrung der Jahrgangsbesten im kleinen Rahmen sowie einzelne Abschiedsveranstaltungen innerhalb der Ausbildungsgruppen.

Dr. Udo Lemke, Geschäftsführer von Provadis und Stefan Ehrhard, Leiter Ausbildung, gratulierten allen Nachwuchskräften in einem persönlichen Brief: „Sie haben es geschafft. Hinter Ihnen liegen ereignisreiche, spannende, freudige und für manchen sicher auch anstrengende Ausbildungsjahre, in denen Sie zu einer anerkannten Fachkraft in Ihrem gewählten Beruf geworden sind.“
Auch für den besonderen Einsatz während des turbulenten Ausbildungsjahres 2020 wurden die Absolventen gelobt: „Sie sind ein Jahrgang, der vor dem Hintergrund der weltweiten Pandemie von COVID19 seine letzte Ausbildungsstrecke und Ausbildungsprüfung ablegte. Für das große Engagement aller Beteiligten möchten wir uns noch einmal herzlich bedanken.“
Für die Zukunft sind die ehemaligen Auszubildenden dank ihrer fundierten Ausbildung nun bestens gerüstet. Das Ende der Ausbildung ist auch der Beginn eines neuen aufregenden Lebensabschnitts. „Nach einer Verschnaufpause des Lernens, die Sie sich redlich verdient haben, sollten Sie dem bekannten Motto des lebenslangen Lernens weiterhin treu bleiben“, betonten Udo Lemke und Stefan Ehrhard in Ihrem Brief. „Unsere Welt und die sich darin bewegenden Unternehmen sind einem sich immer schneller werdenden Wandel unterworfen, den es auch für Sie als Fachkraft mitzugestalten gilt.“
Udo Lemke dankte den Unternehmen, die ihre Fachkräfte gemeinsam mit Provadis qualifizieren: „Wir schätzen die hervorragende Kooperation mit unseren Partnerunternehmen und den zuständigen Berufsschulen sehr – dadurch können wir den jungen Männern und Frauen eine ausgezeichnete Ausbildung und eine optimale Grundlage für Ihre berufliche und persönliche Zukunft bieten.“
Die Ausbildung der jungen Männer und Frauen hat Provadis für insgesamt 44 Unternehmen koordiniert. 154 Absolventen gehören zu Unternehmen, die im Industriepark Höchst ansässig sind, darunter Sanofi, Clariant und Infraserv Höchst. Unternehmen außerhalb des Industrieparks vertrauen bei der Ausbildung ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit Provadis. Dazu gehören unter anderem Biotest, BioNTech und die Deutsche Post. Rund 90 Prozent der Provadis-Auszubildenden werden in ihren Betrieben in eine Anschlussbeschäftigung übernommen.
Fünf Auszubildende wurden für herausragende Leistungen ausgezeichnet: Imane Ouchan, Chemielaborantin, Fabio Riccobono, Biologielaborant, Jan Niclas Pfeiffer, Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration, Janette Schick, Pharmakantin und Aijub Zekhnini, Chemikant.
Der 20-jährige Aijub Zekhnini aus Frankfurt zog trotz der besonderen Herausforderungen durch die Pandemie ein positives Fazit zu seiner Ausbildung: „Sowohl Provadis als auch mein Ausbildungsbetrieb Sanofi haben mich immer tatkräftig unterstützt. Die Ausbildungszeit war super und ich verbinde sie vor allem mit Freude und Spaß.“ Der junge Chemikant freut sich bereits auf die nächsten beruflichen Schritte: „Nächstes Jahr möchte ich eine Weiterbildung anfangen – wahrscheinlich zum Techniker.“
Der Schwerpunkt der über 40 Ausbildungsberufe bei Provadis liegt im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die meisten Absolventen haben einen produktionstechnischen Beruf gelernt und dürfen sich jetzt Chemikant, Chemielaborant, Pharmakant oder Biologielaborant nennen. Ebenfalls beliebte Berufe sind Elektroniker, Industriemechaniker und Fachinformatiker. Seltene Spezialisten sind die Fachkraft für Lagerlogistik oder der Werkzeugmechaniker mit dem Einsatzgebiet Formentechnik. red

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