31. August 2020

Daumen hoch für Niddastrand

Beliebtes Ausflugsziel erhält Bestandsschutz

Urlaubsfeeling pur, bietet der Niddastrand seit 2008 vor den Toren Sossenheims. Foto: Mingram

Lange haben auch Sossenheims Erholungsuchende um den Erhalt der Nidda-Gastronomie auf dem Georgshof gebangt. Gerade einmal durch die Nidda von Sossenheim getrennt, kämpfte vor allem die Nieder Bevölkerung um das seit zwölf Jahren weithin beliebte Ausflugsziel auf dem Georgshof.

Obwohl eigentlich zum unbebaubaren Grüngürtel gehörend, fand der Niddastrand von Anfang an eine äußerst positive Resonanz bei Ausflüglern von nah und fern. Nach dem Tod des Georgshof-Besitzers Georg Diehl im Jahre 2019, kaufte die Stadt Franfurt das Areal und beunruhigte die Bürger mit einem Magistratsbericht, aus dem hervorging, dass der Niddastrand mit seiner Gastronomie dort nicht genehmigungsfähig gewesen sei.
Doch das Blatt hat sich gewendet. Der Georgshof wurde in das Stadterneuerungsgebiet Soziale Stadt Nied aufgenommen. Dafür erstellt das Planungsamt gerade ein so genanntes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Der Gastronomiebetrieb Niddastrand und der ebenfalls dort ansässige Reitsportverein bleiben demnach den Bürgern erhalten, die sich für dieses Idyll eingesetzt und auf seinen Erhalt gehofft haben. mi

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