11. Juni 2019

Ortsbeirat 6 tagt wieder

Auf der Tagesordnung: Verkehrssituation der Westerbachstraße

Der Ortsbeirat 6 lädt am Dienstag, 18. Juni, um 17 Uhr zu seiner nächsten Sitzung im großen Saal im Volkshaus Sossenheim in der Siegener Straße 22 ein.

Alle interessierten Bürger sind eingeladen, an dieser öffentlichen Sitzung teilzunehmen. In der allgemeinen Bürgerfragestunde geht es um die Erweiterung der Robert-Blum-Schule in Frankfurt-Höchst. Vertreter des Amtes für Bau und Immobilien werden die aktuellen Planungen für die Erweiterung der Robert-Blum-Schule vorstellen und dabei insbesondere auf die Errichtung eines Erweiterungsbaus für die Schule, die Betreuung und die Cafeteria der fünfzügigen inklusiv arbeitenden Grundschule eingehen. Fragen und Anregungen der Anwesenden werden im Anschluss beantwortet.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Zeitplan für die erforderliche Erhöhung der Grundschulplätze und die notwendige Sanierung von Schulen, freie Gehwege in allen Stadtteilen, die Pläne der neuen Kindertagesstätte im Mombacher Weg, die Beleuchtung für den Verbindungsweg zwischen Schaumburger Straße und Alt-Sossenheim, die Anbindung des Gewerbegebiets „Wilhelm-Fay-Straße“ an die Autobahn sowie Lösungen für die Verkehrssituation auf der Westerbachstraße.
Die erste Sitzung nach den Sommerferien findet voraussichtlich am 13. August um 17 Uhr im Saal des Saalbaus Goldstein in der Goldsteinstraße 314 statt. red

Ein Gedanke zu „Ortsbeirat 6 tagt wieder

  1. Kritische Anmerkungen!

    Vor über einem Jahr kam mal Schwung ins Thema Westerbachstr. und dem Verkehrsinfarkt Sossenheim. Aber nicht aufgrund der Ausgeschlafenheit von CDU oder SPD, die sich ja scheinbar immer und überall so „rührend“ um uns alle und um Sossenheim kümmern, sondern weil die Bürger die Nase voll hatten und mit Unterschriften das ganze zum Thema machten. Dann kamen die Marathonläufer und ließen sich als Kümmerer feiern. Aber ändern will man – wahlweise – kann man nichts. Nun bemüht sich die Politik den Anschein zu wahren, etwas verbessern zu wollen. Aber die Fakten sprechen eine andere Sprache:

    1. Verkehrsdezernent Stadtrat Klaus Oesterling (SPD) höchst persönlich weigert sich, die Westerbachstraße in der Fortführung ab Ampelkreuzung Carl-Sonnenscheinstr. bis zur Autobahnabfahrt zur Tempo 30 Zone zu erklären. Da sei schließlich kein Kindergarten und keine Schule. Nungut – ist sie auch nicht in der Kurmainzer Str. und auch sonst nur selten, kümmert unseren SPD Mann Oesterling in Amt und Würden aber nicht sonderlich. Radfahrer danken ihm recht herzlich dafür. Und die vielen gefährdeten Fußgänger ebenso, die die Strasse queeren wollen.

    2. Die Nonsens-Bushaltestelle „Westerbachsiedlung“ wurde immer noch nicht – Bürger&Verbraucherfreudnlich zum Rewe-Markt verlegt, obwohl Sie dort Sinn machen würde.

    3. Immer noch ist keine Ampelanlage oder wenigstens ein Zebrastreifen am Einkaufszentrum REWE/BurgerKing zu finden.

    4. Ab 22:00 leidet GANZ Sossenheim unter der Raserei der aufgemotzen Fahrzeuge / Potzenersatz der jungen „Erwachsenen“ aus der Carl-Sonnenscheinstr., Dunantring, Otto-Brenner-Siedlung. Mit menschenverachtenden (!) Rennen wird von der Kurmainzer bis zur Westerbachstr. auf das Leben von Menschen gepfiffen. Die Politik sagt dazu: kann man nichts machen. Leider haben nach ein paar Taschenspielertricks der Landespolitik nun die Bürger das nachsehen. Denn das Land Hessen will mit seiner „richtigen“ Polizei, die er zuvor schön kaputtgespart und eingestampft hatte, nicht auch noch Verkehrsaufgaben übernehmen müssen. Und so sind nun die Kommunen höchst selbst genau dafür Zuständig. Die Stadt Frankfurt schuf die Verkehrspolizei. Hoffnungslos unterbesetzt und pünkltich ab 21 Uhr: Feierabend. Und so haben Raser, Falschparker und weitere Konsorten in Frankfurt am Main von 21 Uhr bis Montag Morgen nur eines: Narrenfreiheit. Feste Blitzer? Nicht doch, das bringt doch nichts. Mehr mobile Blitzer? Sind im kommen. Nur wann?

    5. Wenn ich als verantwortungsvoller Politiker um die Zustände des Verkehrs weiß, dann Frage ich mich, wie man aus so manchen Gebieten „Gewerbegebiete“ machen konnte. Wenn man weiß, das eine weitere Autobahnabfahrt rein rechtlich schon nicht geht, warum reite ich dieses tote Pferd dann aber weiterhin? Gehts wieder nur darum, einen Anschein zu erwecken?

    Besoffene Adrenalin-Junkies, schreiende Kinder und sogar Kleinkinder des Nachts auf der Strasse, quitschende Autoreifen und dröhnende Motoren bis weit nach Mitternacht. Immer mehr Müllberge. Und nie echte Konsequenzen. Das ist Sossenheim, was immer mehr und mehr und mehr an Lebensqualität einbüßt. Handeln! Hier und Jetzt und sofort! Und nicht immer 30 Jahre Dauerschleife „wir kümmern uns drum“. Das glaubt euch schon längst keiner mehr

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