24. Mai 2019

„Menschliche Haufen sind ekliger und größer“

Leserbrief

Überall in Sossenheim sind wie hier in der Kurmainzer Straße immer wieder große „menschliche Haufen“ von Sperrmüll zu finden. Foto: Ebel

Zu den Sossenheimer Spitzen „Weg mit den Haufen“ erreichte die Redaktion nachfolgender Leserbrief von Martin Ebel. Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung ihrer Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Wenn auch Sie einen Leserbrief veröffentlichen möchten, senden Sie ihn unter Angabe Ihrer vollständigen Adresse und einer Rückruf-Telefonnummer (beides nicht zur Veröffentlichung) an info@sossenheimer-wochenblatt.de.

„Ich bin zwar kein Hundebesitzer, möchte aber zu dem Artikel folgenden Kommentar abgeben: Wenn das Häufchen eines Vierbeiners liegen bleibt, werden saftige Strafen gefordert – aber wenn die Zweibeiner unsere Straßen zumüllen, geschieht nichts. Dabei sind die tierischen Haufen weitaus umweltfreundlicher, da sie von selbst verrotten. Und sie sind Peanuts im Verhältnis zu den „menschlichen“ Haufen, sprich den Sperrmüll, den man überall in Sossenheim findet.
Allein in der Kurmainzer Straße gibt es drei dauerhafte Müllhaufen. Besonders in letzter Zeit ist zu beobachten, dass auch Restmüll zum Sperrmüll geworfen wird – das ist weitaus ekliger als ein Hundehaufen, denn davon werden auch Mäuse und Ratten angelockt.
Ich möchte die Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner liegen lassen, nicht in Schutz nehmen. Aber wo bleibt die Verhältnismäßigkeit? Frankfurt hat ein viel größeres Problem mit dem Sperrmüll und die Politik diskutiert seit Jahren erfolglos, während die Müllhaufen stetig wachsen.
Hier sollten endlich saftige Strafen verhängt werden und zwar gegen die Hauseigentümer, die saftige Mieten kassieren, aber ihre Liegenschaften verkommen lassen.“ Martin Ebel, Sossenheim

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