19. März 2019

Silber für „movingART“

„subsTANZ“ gelingt Auftakt-Debüt in der zweiten Bundesliga

Den Jazz- und Modern-Dance-Tänzerinnen der SG Sossenheim gelang ein erfolgreicher Saisonauftakt in der zweiten Bundesliga. Foto: SGS

Am vergangen Samstag trafen sich die neun Mannschaften der zweiten Bundeliga Jazz- und Modern-Dance Süd-Ost bei der SG Sossenheim. Die Tanzsportabteilung der SGS richtete zum ersten Mal ein Turnier dieses Kalibers aus. Dementsprechend gut besucht war die Stadthalle Zeilsheim, als Turnierleiter Stefan Wendt die Zuschauer und Aktiven begrüßte.

Für die Sossenheimer Tänzerinnen war dieser Auftakt gleich doppelt spannend. Zum einen die Turnierausrichtung an sich, zum anderen der Start von gleich zwei Jazz- und Modern-Dance-Formationen in der zweithöchsten Klasse des Deutschen Tanzsportverbandes. „movingART“, die ihre dritte Bundesligasaison tanzen, ging als sechste Mannschaft sehr souverän auf die Tanzfläche. Die zwölf Tänzerinnen zeigten ihre technisch sehr anspruchsvolle Choreografie „Poem about death“, die gespickt mit Höchstschwierigkeiten und überraschenden Hebefiguren für viel Applaus sorgte.
„subsTANZ“, die sich in den letzten beiden Jahren durch die Ober- und die Regionalliga getanzt hat und somit einen sensationellen Durchmarsch bis in die zweite Bundesliga schaffte, betrat nun als achte Mannschaft erstmals den Bundesligaboden. Die zehn Tänzerinnen ließen sich ihre Nervosität nicht anmerken und zeigten einen hervorragenden Durchgang ihrer schwierigen und ausgefallenen Choreografie „Undone“, die vor allem mit Raumwegen und vielen Solo- und Partnering-Elementen überzeugte.
Das Trainerteam, Sonja und Jenny Kron, zeigte sich nach dieser guten Vorrunde sichtlich zufrieden mit beiden Teams. Etwas überraschend dann das Ergebnis: sieben Teams waren weiter, darunter „movingART“, zwei Teams schieden aus, darunter leider auch „subsTANZ“. Trotz der kurzen Enttäuschung zeigte „subsTANZ“ beim zweiten Durchgang im kleinen Finale noch einmal, warum sie zurecht in die Bundesliga gehören und sahen im Anschluss bei der offenen Wertung verdientermaßen fünfmal die Note eins.
Den Wertungszetteln war dann auch zu entnehmen, dass die Sossenheimerinnen zwei der erforderlichen drei Kreuze des fünfköpfigen Wertungsgerichtes erhalten hatten. Es war also sehr knapp, was die anschließende Bestwertung dann auch noch einmal deutlich zeigte. Da ist also noch mehr drin als Platz acht. „subsTANZ“ wird diese Chance nutzen und in den nächsten drei Ligaturnieren weiter angreifen.
Für „movingART“ ging es im großen Finale als zweiter Starter weiter. Die Tänzerinnen steigerten sich noch einmal und zeigten eine sehr gute Leistung. Mit Spannung wurde auf die offene Wertung gewartet. Die Formationen erhalten Platzziffern von den fünf Wertungsrichtern, die nach dem Majoritätsprinzip die Endplatzierung ergeben. Und „movingART“ durfte jubeln: zweiter Platz, Silbermedaille, Meisterschaftskurs.
Es herrschte große Freude bei allen Beteiligten. Beim zweiten Saisonturnier am 6. April in Saarbrücken wollen die Tänzerinnen wieder ganz oben stehen und um den Sieg tanzen. So haben beide Teams große Ziele und werden dementsprechend hart dafür trainieren. Nach vier Ligaturnieren steigt der Erstplatzierte direkt in die erste Bundesliga auf, Platz zwei und drei tanzen Relegation bei den Deutschen Meisterschaften am 15. Juni in Dresden. Platz neun und zehn steigen direkt ab. Da in diesem Jahr die zehnte Formation aus Königsbrunn ihren Startplatz nicht wahrgenommen hat, steigt voraussichtlich lediglich Platz neun in die Regionalliga ab. red

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