26. Juli 2016

Ein Ende mit Schrecken

Der Junggesellenabschied von Marius Mager endete mit einem Schwerverletzten

Fröhlich ist eine bunt gemischte Gruppe aus Sossenheim in Richtung Köln aufgebrochen, um den Junggesellenabschied von Marius Mager zu feiern. Heimgekehrt ist die Gruppe mit einem Schwerverletzten, der ohne Vorwarnung brutal niedergeschlagen wurde. Foto: Krüger

Am vergangenen Samstagnachmittag brach eine bunt gemischte Gruppe aus Sossenheim in Richtung Köln auf, um den Junggesellenabschied von Marius Mager, ehemals Vorsitzender der Jungen Union im Frankfurter Westen, zu feiern. Auf dem Nachhauseweg wurde ein Teilnehmer ohne Vorwarnung brutal niedergeschlagen.

Nach einer fröhlichen Tour durch die Kölner Altstadt, durch unterschiedliche Lokalitäten und nach dem Besuch einer Diskothek, war die Gruppe am frühen Sonntagmorgen auf dem Rückweg. Am Straßenrand kurz vor der Bushaltestelle standen zwei junge Tunesier, die pöbelten und vermutlich auf Streit aus waren. Die Gruppe um Marius Mager schenkte ihnen keine Aufmerksamkeit. Als einer der letzten der Gruppe aus einem Glas trank, schlug einer der Tunesier ihm ohne Vorwarnung auf das Glas mitten ins Gesicht. Das Glas zersprang und der junge Sossenheimer sank stark blutend zu Boden.

Seine Begleiter kümmerten sich sofort um den Verletzten und riefen Hilfe herbei. Polizei und Rettungswagen waren schnell am Ort. Andere Begleiter hielten einen der Tunesier fest und verfolgten den flüchtenden Täter, dem es gelang, in ein Taxi zu springen. Offenbar hatte der Taxifahrer bemerkt, dass hier etwas nicht stimmt und den Taxinotruf bedient. So konnte auch der Schläger von der Polizei festgenommen werden.

Der Verletzte wurde noch vor Ort ärztlich versorgt und im Krankenhaus weiter behandelt. Er ist inzwischen zurück in Sossenheim. Seine Freunde hoffen, dass er bald wieder gesund ist und keine Narben zurück bleiben. Es wurde Anzeige wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung erstattet. mk

Ein Gedanke zu „Ein Ende mit Schrecken

  1. Leider bin ich in dieser Angelegenheit nur Außenstehender und deshalb über die Tatsituation nicht unterrichtet. Logisch wäre: Wenn nachweisbar ist, dass die zwei Tunesier nicht provoziert wurden und aus sich diese Strafhandlung begangen haben, gehören sie sofort und ohne wenn und aber des Landes verwiesen und zwar dauerhaft. Es kann nicht sein, daß deutsche Staatsangehörige im eigenen Land nicht mehr sicher sind. M.E. ist die Toleranz solchen Typen gegenüber nicht länger tragbar.

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