Wenn das Oslo-Syndrom das Pfarrheim durchwirbelt, dann ist wieder Schauspielzeit im Theater in der Schleifergasse (TidS). Auch in diesem Herbst gibt es im TidS wieder sechs Termine, an denen die Darsteller das Publikum in ihren Bann ziehen. Nach dem Premierenabend am morgigen Samstag, 24. Oktober, um 20 Uhr, gibt es noch fünf weitere Veranstaltungen.
Alle Vorstellungen sind zwar schon ausverkauft, dennoch lohnt es sich beim TidS auf die Warteliste der Homepage www.tids-hoechst.de setzen zu lassen. Vielleicht hat man ja das Glück noch eines der Rückläufertickets zu bekommen, weil jemand ausgefallen ist. Für alle, die in diesem Jahr kein Kartenglück hatten kann man nur einen kleinen Kalendereintrag empfehlen, um sich im kommenden Jahr rechtzeitig um Karten zu bemühen.
Im Gegensatz zum letzten Rekordjahr mit neun Personen stehen dieses Jahr nur fünf Personen auf der Bühne, beleben aber selbige mit viel Liebe zum Schauspiel und gehen in ihren Rollen richtig auf.
Wenn auch der Titel mehr auf das Stockholm-Syndrom abzielt, ist es eine wahre Pracht, die von den Darstellern dargeboten wird. Es wird gezeigt, wie sich ein erdachter, ganz einfacher Banküberfall, zu einem Drama entwickelt, das sicherlich nicht mancher Komik entbehrt. Hier wird alles gezeigt, was man vom Aushilfsbankräuber zum Geiselnehmer mit Witz benötigt. rh