Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș am Samstag, 15. August, von 11 bis 13 Uhr einen Rundgang durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt.
In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören?
Diese Fragen wird die Stadtforscherin auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden.
Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“, die noch bis 28. Februar 2027 zu sehen ist. Mehr Informationen finden sich unter Höchst erzählt! | Historisches Museum Frankfurt.
Weitere Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș finden am 24. Oktober sowie am 19. Dezember, jeweils von 11 bis 13 Uhr statt. Die Stadtführung kostet fünf Euro.
Eine Anmeldung beim Besucherservice wird empfohlen. Dies ist möglich von montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr per E-Mail an besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de oder unter der Telefonnummer 069/212-35154. Die Teilnahmegebühr ist vor Ort in bar und passend zu zahlen. red