In Hessen findet am Donnerstag, 12. März, wieder ein landesweiter Warntag statt. Dabei werden auch die Sirenen rund um den Industriepark Höchst testweise ausgelöst. Der Probealarm beginnt um 10 Uhr, um 10.30 Uhr ertönt das Signal „Entwarnung“. Die Warnanlagen innerhalb des Industrieparks, die in den unmittelbar angrenzenden Straßenzügen zu hören sein können, werden am Donnerstag ebenfalls getestet.
Der 2025 erstmals durchgeführte landesweite Warntag wird immer am zweiten Donnerstag im März durchgeführt. Der Warntag dient dem Test der technischen Infrastruktur zur Bevölkerungswarnung in Hessen. Die Warnmeldung wird um 10 Uhr auch an die sogenannten Warnmultiplikatoren des nationalen Warnsystems (MoWaS) gesendet. Diese verbreiten die Nachricht über verschiedene Kanäle, darunter Fernsehen, Radio, Warn-Apps und Cell Broadcast. Auch das Entwarnungssignal wird über Warn-Apps angezeigt und erstmals ebenfalls per Cell Broadcast übermittelt.
Der Warntag soll die Bevölkerung für den Ernstfall sensibilisieren. Es wird empfohlen, Warn-Apps wie NINA oder KATWARN auf dem Smartphone zu installieren, da diese wichtige Informationen zu Gefahrenlagen bereitstellen. Zusätzlich werden Warnungen per Cell Broadcast an Smartphones gesendet – allerdings nur, wenn das Gerät eingeschaltet ist, sich nicht im Flugmodus befindet und das Betriebssystem aktuell ist.
Es ist sinnvoll, alle Warnmeldungen zu aktivieren und sich im Ernstfall über Lokalradio oder die Kanäle der warnenden Behörden weiter zu informieren. Dort werden im Krisenfall alle wichtigen Informationen und Verhaltenshinweise verfügbar sein, aus zuständiger und vertrauenswürdiger Quelle. Meldungen, die den Industriepark Höchst betreffen, werden unter www.industriepark-hoechst.com und auf „X“ unter @lagezentrumIPH veröffentlicht. Im Falle eines Sirenenalarms steht außerdem das Bürgertelefon unter der Rufnummer 069/305–4000 zur Verfügung. red