9. März 2026

Auf ins Sossenheimer Unterfeld

Neuauflage der Broschüre „Sossenheimer Obstpfad“ im Sossenheimer Unterfeld

So sieht ein Wegweiser des Sossenheimer Obstpfads mit dem „ GrünGürtel-Tier“ aus. Foto: Cop

Pünktlich zum Frühjahr erscheint eine Neuauflage der vergriffenen Broschüre „Der Sossenheimer Obstpfad im Frankfurter GrünGürtel“. Der rund 4,5 Kilometer lange Pfad ist einer von mehr als 20 Themenwegen im GrünGürtel und wurde als einer der ersten bereits 1995 im Sossenheimer Unterfeld eingerichtet. An den 16 Stationen des Pfads dreht sich alles um das Thema Streuobst.

Streuobstwiesen prägen das Bild des GrünGürtels genauso wie Auenlandschaften, Ackerflächen, Parks oder Wälder und sind besonders wichtig für die Artenvielfalt. Gerade im Sossenheimer Unterfeld, das am Unterlauf der Nidda liegt und als beliebtes Naherholungsgebiet im Frankfurter Westen bekannt ist, liegt traditionell ein Schwerpunkt des Streuobstanbaus.
Die Broschüre beleuchtet den historischen und aktuellen Streuobstanbau auf den ehemals feuchten Aue-Böden, stellt verschiedene Obstsorten und Wildfrüchte vor und klärt über die Bedeutung der Streuobstwiesen für die Artenvielfalt auf.
Auf der Rückseite des aktualisierten Faltblattes befindet sich eine übersichtlich gestaltete Karte mit Streckenführung, die alle Stationen des Pfads sowie die nächstgelegenen Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs zeigt.
Ein eigenes GrünGürtel-Tier hat der Sossenheimer Obstpfad auch: ein Obst jonglierendes GrünGürtel-Tier, von Philip Waechter gezeichnet. In der Broschüre sind damit die Naturerfahrungsangebote zum Mitmachen für Kinder gekennzeichnet. Und am Obstpfad findet sich auch Komische Kunst: Die „Chlodwig-Poth-Anlage“, an der sich gut rasten lässt. Benannt ist sie nach dem Karikaturisten und Zeichner, der von 1990 an in Sossenheim gelebt hatte.

Der Sossenheimer Obstpfad beschreibt auf einem Rundgang mit 16 Stationen das Thema Streuobstwiesen anschaulich. Auf der Karte sind alle Stationen des Pfads sowie die nächstgelegenen Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs zu finden. Foto: Stadt Frankfurt


Die Broschüre „Sossenheimer Obstpfad“ kann ab sofort beim Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main bestellt oder direkt in der Frankfurter Bürgerberatung, Hinter dem Lämmchen 6, in der neuen Altstadt abgeholt werden.
In der Navigations-App „komoot“ ist der Sossenheimer Obstpfad unter „Der Sossenheimer Obstpfad im Frankfurter GrünGürtel“ zu finden. 
Angebote zu Führungen im Sossenheimer Unterfeld bietet das GrünGürtel-Veranstaltungsprogramm „Offen für alle“, welches unter Veranstaltungen im GrünGürtel auf der Internetseite Stadt Frankfurt unter frankfurt.de zu finden ist. 
Fachliche Fragen können an Stephanie Keßler vom Umweltamt der Stadt Frankfurt per E-Mail an stephanie.kessler@stadt-frankfurt.de oder unter der Telefonnummer 069/212-47778 gerichtet werden.
Die Broschüre steht hier als PDF-Dokument zum Download bereit. red

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