In einer „Nacht- und Nebelaktion“ hat der Baubezirk auf Anordnung des Straßenverkehrsamtes, laut Aussage eines Anwohners, in der Montabaurer Straße und der Renneroder Straße halbseitig Halteverbotsschilder aufgestellt und damit die Anwohner völlig überrascht.
Gefordert hatten die Anwohner bei einem Ortstermin das seit Jahrzehnten problemlos praktizierte Parken mit zwei Rädern auf dem mehr als zwei Meter breiten Gehweg endlich durch anbringen von Verkehrszeichen 315 zu legalisieren. „So wie es in vielen Frankfurter Straßen gang und gebe ist“, meint Anwohner Michael Linke.
Stattdessen verfügte das Straßenverkehrsamt die schlechtestmögliche aller Lösungen und verfügte ein Halteverbot. Das nutze laut den Anwohnern niemandem, aber vernichte wieder mehr als 50 Parkplätze, statt sie zu legalisieren, genau wie in der benachbarten Marienberger Straße seit Dezember 2025.
„Es ist zu befürchten, dass die derzeitige Amtsleitung, inspiriert durch den grünen Verkehrsdezernenten Wolfgang Siefert, ihren Kreuzzug gegen die Sossenheimer Autofahrer – welche wegen der schlechten ÖPNV-Anbindung Sossenheims auf ihr Auto angewiesen sind – weiter fortsetzt. Die Empörung und der Frust der Anwohner über diese bürgerfeindliche aber angeblich „alternativlose“ Verkehrspolitik ist riesengroß“, zeigt sich Michael Linke verständnislos. red