4. Februar 2026

Bibliotheken für Übermorgen

Stadtbücherei lädt zu vier Bürgerforen ein - Am 17. März im Bibliothekszentrum Höchst

Wie soll die Bibliothek von Übermorgen aussehen? Das fragt die Stadtbücherei Frankfurt bei Snacks und Getränken am Montag, 9. Februar, in einem ersten Bürgerforum. Eingeladen sind ihre Leserinnen und Leser sowie alle interessierten Frankfurterinnen und Frankfurter. Start ist um 18 Uhr im Bibliothekszentrum Sachsenhausen. Im Fokus stehen die Raumgestaltung und -entwicklung von Bibliotheken in den Stadtteilen.

Der Abend ist in einen größeren Kontext eingebunden: Die Stadtbücherei trägt mit ihrer stadtweiten Präsenz – mit der Zentralbibliothek mit Musikbibliothek, Zentrale Kinder- und Jugendbibliothek, 16 Bibliotheken in den Stadtteilen und eine Fahrbibliothek – nachhaltig zu einem lebhaften und friedlichen Zusammenleben in den Frankfurter Quartieren bei. Gerade auch in Stadtteilen ohne ausgeprägte kulturelle Infrastruktur sind ihre Räume ein starker Anker für das Zusammenleben. Gleichzeitig sind die Frankfurter Stadtteile strukturell sehr unterschiedlich und stetig kommen neue hinzu. Die 16 Stadtteilbibliotheken müssen sich dieser Entwicklung stellen, ausdifferenzierte Angebote für ihre Quartiere etablieren und neue Aufgaben übernehmen.
Als publikumsnahe Institution sind der Stadtbücherei die Wünsche, Ideen und Bedarfe der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger bei einer Neupositionierung ihrer dezentralen Struktur überaus wichtig. In insgesamt vier Bürgerforen möchte sie ins Gespräch kommen. Neben dem Thema der Raumgestaltung werden auch die Potenziale der Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren im Stadtteil, das Thema Teilhabe und die lokale Stadtteilkultur gemeinsam beleuchtet.
Die Bürgerforen sind Teil des Projekts „Treffpunkt Zukunft – die Rolle von Stadtteilbibliotheken in einer sich wandelnden Stadt“. Die Konzeptionsphase ist auf ein Jahr angesetzt und wird von der Kulturstiftung des Bundes im Zuge der Initiative „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ gefördert. Das Programm wird in Kooperation mit Bureau Ritter als Programmbüro durchgeführt. Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Ein weiteres Bürgerforum findet am Montag, 23. Februar, von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr zum Thema „Akteurinnen und Akteure im Stadtteil“ in der Stadtteilbibliothek Rödelheim statt. Weiter geht es mit dem Thema „Teilhabe“ am Dienstag, 17. März, von 18 Uhr bis 21 Uhr im Bibliothekszentrum Höchst. Das letzte Bürgerforum steht dann unter dem Motto „Lokale Stadtteilkultur“ und findet am Dienstag, 24. März, von 18 Uhr bis 21 Uhr im Bibliothekszentrum Bergen-Enkheim statt.
Eine Teilnahme an allen Terminen ist ohne Anmeldung möglich. red

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