14. Juni 2018

Mieter im Westen profitieren

Land Hessen begrenzt Mietpreise der „Nassauischen Heimstätte“

Als eine „positive Nachricht für tausende Bürger im Frankfurter Westen“ haben die Frankfurter Landtagsabgeordneten Uwe Serke (CDU) und Martina Feldmayer (Grüne) die angekündigte Initiative des Landes Hessen für bezahlbaren Wohnraum durch Begrenzungen bei der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft „Nassauische Heimstätte“ (NH) bezeichnet.

„Die Nassauische Heimstätte hat zahlreiche Wohnungen in jedem Stadtteil des Frankfurter Westens, etwa in der Carl-Sonnenschein-Siedlung in Sossenheim“, betonte Uwe Serke. Gerade in den westlichen Stadtteilen würden daher besonders viele Einwohner davon profitieren, dass Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen eine Begrenzung der Mieterhöhungen auf maximal ein Prozent pro Jahr für die nächsten fünf Jahre garantiert wird. Das dürfte dem Landtagsabgeordneten zufolge auf rund 75 Prozent der NH-Mieter zutreffen.
„Zudem werden Mieterhöhungen nach Modernisierungen von den gesetzlich möglichen elf Prozent der Kosten einer Modernisierungsmaßnahme, die auf die Mieter umgelegt werden können, auf künftig nur sechs Prozent gedeckelt. Auch können sich die Mieter sicher sein, dass es vor Inkrafttreten der Beschlüsse der Hessischen Landesregierung keine Sondermieterhöhung geben wird“, ergänzte Martina Feldmayer. Die Maßnahmen würden nach Ansicht beider Politiker dazu beitragen, den Frankfurter Wohnungsmarkt preislich zu stabilisieren. red

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