17. Februar 2020

Kreppelkaffee St. Michael

Aus „Cordula Grün“ wurde „Sankt Michael“

Elke Blessing, links und Frauen der „KFD“ bilden den „Harten Kern“ der St. Michael-Fassenacht. Fotos: Krüger

Die Frauen um Elke Blessing sind der „Harte Kern“ in der Fassenacht der kath. Gemeinde St. Michael. Und so begrüßte am vergangenen Sonntag Elke Blessing die meist älteren Teilnehmer zum „Kreppelkaffee“ im Gemeindehaus Alt Sossenheim 68a.

Musiker Bucky spielte zum Auftakt den Narhalla Marsch und die Frauen, sie gehören den „Katholischen Frauen Deutschlands“, KFD, an, zogen ein. Das Lied „Cordula Grün“ wurde umgetextet und man singt als Refrain „Sankt Michael“. Das hörte sich gut an und es wurde mitgesungen. Elke Blessing befasste sich in ihrem „Protokoll“ mit Frankfurter Kraftausdrücken und nannte einige Beispiele, „die hören sich oft schlimm an, sind aber meist lieb gemeint“. Ihren Vortrag schloss sie mit dem Reim: „Das wäre doch gelacht, wir feiern heute Fassenacht. Und hoffen, dass das noch lange so ist, dass das ein Grund zum Feiern ist!“

Die „Krümmel“ des KV SPRITZER waren zu Gast.

Die „Krümmel“ des KV SPRITZER waren erneut zu Gast und erfreuten die Senioren mit ihrem getanzten „Dschungelabenteuer“. Sie bekamen herzlichen Applaus und die erste „Rakete“ sowie ein dreifaches Helau. Jetzt war zunächst drei mal elf Minuten Pause für den Kaffee und die Kreppel vom Café Kitzel.

Einmal selbst zu Gast sein: Helferinnen der AWO.

Nach der Pause zogen erneut „Die Frauen“ ein und sangen einen Boney-M-Titel in Deutsch als „Nun haben gefüllt wir“. Es folgte ein Zwiegespräch zweier Sosselumer Mädcher, Isabelle Kissel und Sophie Nees, über den All Inklusive-Urlaub mit ihren Eltern.  Monika Klammt hielt den Vortrag „Das Rendezvous“ und war als „Apolonia“ per Annonce auf Partnersuche.

Monika Klammt als „Apolonia“ per Annonce auf Partnersuche.

Der „Brezelbub“, alias Michael Ickstadt, hielt Einzug und sang Lieder über das Frankfurter Nationalgetränk, den Äbbelwoi. Köstlich punktgenau auch wieder der Vortrag von einem „Späten Mädchen“, von der unnachahmlichen Gertrud Neuser.

Nach einer Schunkelrunde mit Musiker „Bucky“ folgte der Vortrag von Pfarrer Wolfgang Steinmetz: „Neues aus der Gerüchteküche“. Mach angesprochener aus der Gemeinde oder auch aus höheren Regionen wird froh sein, wenn das Gerücht auch ein Gerücht bleibt. Es wurde jedenfalls herzlich gelacht. Der Gesang der „Trauerschnallen“, gekonnt dezent vorgetragen, sorgte für zahlreiche Lacher. Überhaupt, es wurde an diesem Nachmittag viel gelacht und Applaus gespendet. Und immer wieder gab es eine „Rakete“ und das obligatorische „dreifache Sosselumer Helau“. Ein sehr schöner Nachmittag für die Senioren der Gemeinde, und auch für die Jüngeren.

Die Frauen ziehen mit viel „Helau“ ein.

Den Abschluss gestaltete, in seiner Art unnachahmlich, Bernhard Katzenbach als „Bacchus – Gott des Weines“. „Bucky“ spielte zum Auszug, „Jetzt trink mer noch e Flasche Wein“. Und zum Finale kamen nochmals die Frauen und alle Teilnehmer auf die Bühne. Gemeinsam sang man nochmals statt „Cordula Grün“: „Sankt Michael“. mk

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