20. November 2018

„Nie wieder Krieg“ – Kranzniederlegung am Ehrenmahl

Vereine, VdK und Kirche gedachten am Volkstrauertag mit einer Kranzniederlegung den Opfern

Rene Foerster, VdK, links und Franz Kissel, Vereinsring, legten am Ehrenmahl Kränze nieder. Fotos: Krüger

Auf dem Sossenheimer Friedhof an der Siegener Straße gedachten am Volkstrauertag Vereine, VdK und kirchliche Vertreter mit einer Kranzniederlegung den Opfern beider Weltkriege und der Opfer von Gewaltherrschaft.

Der Männerchor der Chorgemeinschaft 1880/82 eröffnete die Gedenkfeier. Sodann begrüßte Franz Kissel, Vorsitzender des Vereinsrings Sossenheim die Anwesenden. Er zitierte in seiner kurzen Begrüßung Heinrich Heine: „Unter jedem Grabstein auf dieser Welt liegt eine Weltgeschichte“. Aber hier gedenke man Opfern, die durch Kriege und Gewaltherrschaft ihr Leben verloren.

Die Ansprache hielt Pastoralreferent Reiner Jöckel. „Wir gedenken heute der Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker“. Tausende und Millionen seien ermordet worden, weil sie Teil einer Minderheit waren, weil sie Christen waren oder als Juden in der Zeit der Diktatur der Nationalsozialisten an ihrem Glauben festhielten. Die meisten dieser Menschen seien Opfer einer grausamen Ideologie geworden und „viele sind nach ihrem Tod leider namenlos geblieben“. Reiner Jöckel sprach über Hoffnung und Versöhnung unter den Menschen und Völkern und „wir sollten auch an das Versöhnungsangebot Jesu denken, was er uns durch seine Hingabe am Kreuz vor Augen geführt hat“.

Zum Gedenken am Ehrenmahl v. links Franz Kissel, Reiner Jöckel und Rene Foerster.

Er sprach die Trauer in den Herzen an und auch die aktuellen Themen „Rechtsradikalismus“ und „Waffenlieferungen“ und erinnerte an die Mahnung dieses Tages: „Nie wieder Krieg“. Die Kranzniederlegung nahmen Franz Kissel und Rene Foerster vor. Reiner Jöckel und die Anwesenden beteten gemeinsam das „Vater unser“. Zum Abschluss sang nochmals der Männerchor. mk

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