23. Mai 2016

Feuerwehr übt den Ernstfall

Freiwillige Feuerwehr rettet fünf Personen aus verrauchtem Haus

Zum Glück war es nur eine Übung. Am vergangenen Freitag probte die freiwillige Feuerwehr Sossenheim den Ernstfall: Fünf Personen mussten aus einem qualmenden Haus gerettet werden. Foto: Krüger

Am Freitagabend, um kurz nach 20 Uhr, kamen mit lautem „Tatü Tata“ vier Feuerwehrautos in die Dottenfeldstraße gefahren. Aus dem Haus mit der Nummer 20 drang dichter Qualm. Die freiwilligen Feuerwehren von Sossenheim und Sachsenhausen übten gemeinsam den Ernstfall. Bericht mit Video

Wehrführer Hannsi Seufert erläuterte: „Die meisten Verletzten sterben nicht durch das Feuer, sondern durch den Rauch.“ Zahlreiche Zuschauer hatten sich am „Brandort“ eingefunden, um sich vom „Leistungsvermögen“ ihrer Feuerwehr ein Bild zu machen.
Der stellvertretende Wehrführer, Christian Kurz hatte gemeinsam mit Stefan Jüptner die Übung „inszeniert“. Er hatte fünf „verletzte Personen“ in dem Gebäude untergebracht. Die freiwilligen Feuerwehren aus Sossenheim und Sachsenhausen waren mit je zwei Fahrzeugen im Einsatz. Es kamen acht Atemschutzgeräte und Steckleitern zum Einsatz. Die Wasserversorgung zum Löschen wurde aufgebaut.
Wichtigster Teil der Übung war die Suche nach Verletzten in einem verrauchten Haus. Die Feuerwehrleute kamen in ihren Schutzanzügen und unter den Atemschutz kräftig ins Schwitzen, denn die Wärme kann in die Anzüge nicht rein, aber auch nicht raus, wie Hannsi Seufert erklärte. Alle „verletzten Personen“ wurden gefunden und aus dem Haus gerettet. Am Ende der Übung war Christian Kurz sichtlich zufrieden: „Es war ein realer Einsatz und den haben wir in einer Top Zeit erledigt.“ mk

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