19. Januar 2022

„Impfen, wo die Menschen leben“

CDU will Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Westen verbessern

Mit dem Ziel, die Impfquote zu erhöhen, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen, fordert die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 6, die Impfkampagne in den westlichen Stadtteilen deutlich zu intensivieren und in Ergänzung zu den bestehenden Impfangeboten verschiedene Maßnahmen umzusetzen.

Die CDU will Mobile Impfteams einsetzen, insbesondere für Menschen in den dichtbesiedelten Wohnsiedlungen in Zusammenarbeit mit Quartiersmanagement, Beiräten, Vereinen und Institutionen vor Ort. Die Fraktion will, dass die westlichen Stadtteile stärker bei niedrigschwelligen Sonderaktionen berücksichtigt werden. Ebenso soll die Einrichtung eines längerfristigen Impfzentrums im Frankfurter Westen geprüft werden.
Unbestritten ist die Impfung nach Meinung der Christdemokraten ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Es sei also nach wie vor wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Das betrifft laut CDU die Erst- und Zweitimpfungen ebenso, wie die sogenannte Boosterimpfung. Wichtig sei dabei, es den Menschen möglichst einfach zu machen, sich zu informieren und sich impfen zu lassen.
Entsprechend müsse die Stadt Frankfurt im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles unternehmen, um den Menschen schnelle und unkomplizierte Impfangebote zu machen und Informationsmaterial einfach und verständlich zur Verfügung zu stellen.
In Frankfurt kann man sich derzeit im Impfzentrum an der Messe, bei Sonderimpfaktionen im gesamten Stadtgebiet und natürlich bei Haus- und Betriebsärzten impfen lassen. Doch nicht alle Menschen seien mobil und gerade in den westlichen Stadtteilen sei nicht nur die Anbindung zur Messe und nach Frankfurt nur eingeschränkt gegeben, auch die Versorgung mit Hausärzten sei teils unzureichend – insbesondere in den Wohnsiedlungen. Auch könnten die Hausärzte gar nicht alle Menschen erreichen. Und die Berücksichtigung der westlichen Stadtteile bei Sonderimpfaktionen ist der CDU zufolge noch ausbaufähig – so gab es für den Impfexpress nur einen Halt in den westlichen Stadtteilen.
Für Impfangebote sollte laut CDU ein „Konzept der kurzen Wege“ gelten. Impfangebote und Informationen müssten zu den Menschen und nicht nur in die Stadtteile, in denen es eine gute Anbindung und eine ausreichende Versorgung durch Arztpraxen und einen guten Zugang zu Informationen gibt.
„Da leider nicht davon auszugehen, dass die Anbindung im Frankfurter Westen kurzfristig ausreichend verbessert und ausgebaut wird, sollten zumindest die Impf-Angebote vor Ort, also in den westlichen Stadtteilen selbst verbessert und ausgebaut werden“, meinen Susanne Serke und Markus Wagner von der CDU-Fraktion. red

Ein Gedanke zu „„Impfen, wo die Menschen leben“

  1. Alternativ zu den genannten Möglichkeiten wäre eine zentrale Sonderimpfaktion der niedergelassenen Sossenheimer Ärzte an Wochenende(n). Als Impflokalität könnte ich mir z.B. das Volkshaus oder die kath. Kirche St. Michael vorstellen. Hierfür ist natürlich viel Eigeninitiative aller Beteiligten gefragt.

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