30. November 2020

Gesundheitsamt informiert

Infoblatt zur Pandemiebekämpfung an Schulen und Kitas

Die zahlreichen Anfragen von Eltern zum Infektionsgeschehen in den Frankfurter Schulen und Kitas haben Gesundheitsdezernent Stefan Majer und das Gesundheitsamt zum Anlass genommen, in einem Infoblatt ausführlich über die Infektionszahlen an Schulen und Kitas sowie über die Vorgehensweise des Gesundheitsamtes zu informieren.

„Unsere Ziel in Frankfurt ist es, für die Sicherheit und Gesundheit der Schülker, der Lehrkräfte und Erzieher zu sorgen und gleichzeitig Kitas und Schulen möglichst offen zu halten“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer. „Auch in der Pandemiesituation muss das Recht auf Bildung und auf Schulbesuch für Kinder gewährleistet sein, um Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen. Vor allem in ihrem Interesse muss ein längerfristiger Unterrichtswechsel gut abgewogen werden. Insbesondere für Kinder aus benachteiligten Milieus oder aus konfliktbehafteten Familien ist die Präsenzförderung und -betreuung in den Schulen extrem wichtig“, erläutert Stefan Majer weiter die Überlegungen zum Vorgehen an Kitas und Schulen.
Damit erklärt der Gesundheitsdezernent auch die Entscheidung des Frankfurter Pandemie-Stabes von vergangener Woche, dem Entscheidungsvorschlag von Bildungsdezernat und Stadtschulamt zur Einführung des Wechselmodells an beruflichen Schulen zu folgen. Ab dieser Woche soll der Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht für die beruflichen Schulen in Frankfurt mit Ausnahme der Beruflichen Gymnasien und der Fachoberschulen befristet bis zum 31. Januar 2021 eingeführt werden. Für alle anderen Schulen gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, nach eigenem Ermessen und auf eigene Initiative beim staatlichen Schulamt einen Antrag auf Unterricht im Wechselmodell zu stellen.
Der Gesundheitsdezernent und Leiter des Verwaltungsstabes sieht im Wechselmodell „eine von mehreren Möglichkeiten zum Management von Ausbruchsgeschehen an Schulen und in erster Linie eine schulpolitische und schulbauliche Entscheidung“. Weiter führt Stefan Majer aus: „Auf meine Nachfrage hin sieht das Bildungsdezernat derzeit keine Notwendigkeit für die Einführung des Wechselunterrichts in anderen Schulformen. Das konzentrierte und professionelle Vorgehen unseres Gesundheitsamtes, jeden Ausbruch an Bildungseinrichtungen einzeln zu bewerten, trägt auch weiterhin dazu bei, das Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas gering zu halten.“
Darüber hinaus steht das Gesundheitsamt in engem Austausch mit dem Stadtschulamt, dem Bildungsdezernat sowie den Schulleitungen, um jederzeit die Lage bewerten zu können. „Wir begrüßen auch das politische Engagement der Schülerinnen Schüler, die heute vor dem Gesundheitsamt demonstrieren. Wir sind jederzeit zu einem Dialog mit den jungen Menschen bereit und erläutern gerne unsere infektiologischen Erkenntnisse und Vorgehensweisen an Kitas und Schulen“, sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes Antoni Walczok.
Eine ausführliche Erläuterung zu den Infektionszahlen, zur Vorgehensweise des Gesundheitsamtes bei der Pandemiebekämpfung an Kitas und Schulen sowie weitere Informationen zum Thema Schulen und Corona gibt es in einem Informationsblatt, das unter https://par.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Infoblatt%20Vorgehensweise%20des%20Frankfurter%20Gesundheitsamtes%20zur%20Pandemiebek%C3%A4mpfung%20an%20Schulen%20und%20Kitas.pdf herunter geladen werden kann. red

Ein Gedanke zu „Gesundheitsamt informiert

  1. Gesundheitsamt Frankfurt am Main, Leiter Professor Dr. Gottschalk: „Im Gegensatz zu erkennbar höheren Sterbezahlen während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018“ gebe es keine Auffälligkeiten in der Sterbestatistik 2020. O-Ton des Leiters des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main, Professor Dr. Gottschalk. Mittlerweile ein viel zitierter „Papst“ der Corona/Querdenker-Szene. Was dieser Herr Professor dabei außer acht ließ, ist die Tatsache, das wir nur Glück hatten. In Italien, Spanien, USA und vielen anderen Ländern sprechen und sprachen die Massengräber und Leichenberge eine ganz andere Sprache. Ist dem Herrn Professor Gottschalk wohl nur entfallen. Aber so etwas ist nun Leiter eines Gesundheitsamtes unserer Stadt Frankfurt und ein Verantwortlicher an entscheidender Stelle. Dieser Herr Professor Gottschalk ist auch der Meinung, das Virologen und weltbekannte Größen auf diesem Gebiet weniger Ahnung von Pandemien und deren Bekämpfung hätten, als ausgerechnet er. Soviel dazu.

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